001 | WOW-Faktor – wer ist die Person hinter dem Podcast?

Hey, ich bin neu hier. Ich mache das mit diesem "Podcasten" gerade alles zum ersten Mal. Und ich bin, ehrlich gestanden, ziemlich aufgeregt. Heute sollst Du erfahren, worum es zunächst in diesem Podcast gehen wird - und wer die Frau vor dem Mikrophon ist ...

Was Du in dieser Episode erfährst:

  • Wie es überhaupt zur Idee für diesen Podcast kam - eine schräge Geschichte rund um die Podcast-Helden-Konferenz
  • Mein WARUM hinter dieser Podcast-Idee
  • Warum es sich für Dich lohnt, diesen Podcast direkt zu abonnieren (mach´das am besten bitte sofort ...)
  • Was Dich hier in diesem brandneuen Podcast alles erwartet
  • Wer hier für Dich hier vor dem Mikro sitzt und die Technik-Drachen - mehr oder minder erfolgreich - zähmt
  • Meine Mission: Ich trete an für begeisternde Event - mit WOW-Faktor

Hey – ich bin schon ganz gespannt auf Dein Feedback! Immerhin betrete ich hier absolutes Neuland…also sei gnädig mit mir und lass mich in dieses Thema hineinwachsen! 

Shownotes zu dieser Episode

Gerne kannst Du auch meinen R³-Newsletter verfolgen, der Dir wertvolle Impulse rund um die Themen Wertschätzung und Visualisierung rund um die R³-Haltung aus Reputation | Respekt | ROI gibt. Er erscheint maximal 6 x im Jahr und ist extrem arm an Werbung - versprochen.

Skript zu dieser Episode

Ich hänge Dir mein Skript hier an, damit Du - wenn Du mal keine Zeit zum Hören hast oder einfach lieber liest - auch bestens bedient bist. Doch aufgepasst: Dieses Skript ist das, was ich mit in den Studiokeller nehme, wenn ich eine neue Episode einspreche. Es ist das, was ich mir VORGENOMMEN habe. Doch es kommt an vielen Stellen anders. Denn ich spreche spontan und mit Seele. Wenn Du mehr willst, kannst Du dann also immer noch in den Podcast reinhören...

Hey, WOW – Du bist hier. Wie cool!

Du bist zu Besuch in meinem Kellerstudio und erlebst eine aufgeregte Bettina, die gerade ihre allererste Podcast-Episode einspricht.

Wie toll ist DAS denn?

Wie entstand die Idee zu diesem Podcast?

Besuch der Podcasthelden-Konferenz 2017 – aus reinem Technik-Interesse
Ticket für die Podcasthelden-Konferenz 2018 – doch noch immer keinen Podcast. Nicht mal ein Thema….

Drei Tage vorher: Facebook-Chat mit Jesta Phoenix, die mir einen Tritt in den A…. androht, wenn ich ohne Thema zur Konferenz komme. Nachmittags dann eine Teepause mit Michael. Und endlich - die Idee: Du machst außergewöhnlich schöne und wertschätzende Events und Vorträge. Wäre das nicht ein Thema für einen Podcast?  => #WERTSCHÄTZUNGmachtWOW

Sofort auf ein  T-Shirt drucken lassen…

Mein WARUM hinter diesem Podcast...

In über 35 Berufsjahren habe ich einfach zu viel erlebt:

  • Langweilige PowerPoint-Präsentationen – betreutes Vorlesen
  • Überforderte Vortragsredner – Inkompetenz/ Zwang
  • Technik-Pleiten – Beamer, Laserpointer, USB-Sticks, Kabelsalat, Mikropiepser
  • Unmotiviertes Standpersonal auf Messen – abwarten, ob jemand kommt
  • Unfähige Trainer – gerade mal eine Seite weiter, als die Teilnehmer
  • Einschläfernde Workshops – Aktivierung Fehlanzeige
  • Uninspirierte Moderationen – labern, statt begeisternMeine Mission ist es, genau DAS zu ändern.

Denn DAS ist respektloser Diebstahl von Lebenszeit…

Mit diesem Podcast biete ich die Anleitung fürs Bessermachen. Weil ich es besser kann. Das zeigen meine Feedbacks immer wieder. Ob für meine Vorträge, meine Workshops, meine privaten Einladungen oder meine Messestände. 

Ich bin einfach seit meiner Kindheit mit Leib und Seele Gastgeberin – und habe einen hohen Grad Serviceorientierung…

…Nudelparty mit 15, Fete mit 18
…Parties meiner Eltern…Oktoberfest
…eigene Vorträge auf Messen und für Unternehmenskunden
…Messeauftritte wie beispielsweise auf der women & work
…eigene Workshops für meine Firmen- und Einzelunternehmenskunden

Was ist Dein Nutzen?

  • Ein besonderer USP für Dein Thema
  • Höhere Sichtbarkeit
  • Steigerung Deiner Folgebuchungen
  • Du kannst höhere Preise umsetzen
  • Du hast selbst mehr Spaß an Deinen „Auftritten“

Was erwartet Dich bei #WERTSCHÄTZUNGmachtWOW?

Ich mache Mit Dir einen Rundgang durch die Welt der öffentlichen Auftritte. Egal, ob Messestand, Vortrag, Präsentation oder Firmenfeier. Ich spreche mit Dir über meine eigenen Erlebnisse – und meine Learnings daraus.

Wir sprechen über Ideen, Details, Impulse und alles, was zu einem wirklich begeisternden Event gehört. Mit WOW-Faktor eben.

Das Ganze wirst Du mitten in der Praxis miterleben. Denn Du begleitest mich mit diesem Podcast aktiv bei der Organisation eines echten Events:

Ich – Bettina Schöbitz – veranstalte (zusammen mit Marlis Lamers und Michael Friedrich) am 09.03.2019 in Düsseldorf-Neuss den MUTmacherTAG.

Du wirst in diesem Podcast jeden einzelnen Schritt bis dahin miterleben. Du kannst Deine Fragen stellen, aus meinen Fehlern lernen, meine Erfolgserlebnisse teilen. Oder mir Taschentücher schicken, wenn es mal schlecht läuft.

Du kannst mich auch super gerne mit Deinen Impulsen unterstützen, um den Tag noch besser zu machen.

Mehr zum MUTmacherTAG – und was ihn besonders macht – erfährst Du im Verlauf des kommenden halben Jahres in #WERTSCHÄTZUNGmachtWOW. Eines ist jetzt schon sicher: Dieses Event wird sich wohltuend von anderen Events unterscheiden.

Zudem werden im Verlauf dieser gut sechs Monate in Interview-Shows immer wieder auch Experten zu Wort kommen, die zum Thema Events mit WOW-Faktor etwas beizutragen haben.

Redenschreiber, Keynote-Speaker, Trainer, Coaches, Hoteliers, Event-Agenturen, Küchenchefs, Technik-Profis und mehr….

Mein Plan ist es aktuell, dass zweimal im Monat eine Episode erscheint und mein Ziel ist es, diese kurz und knackig zu halten.

Gib´ mir bitte gerne Dein konstruktives Feedback zu den Episoden…dann kann ich die Länge oder auch die Häufigkeit der Erscheinung noch entspannt verändern. Damit Du möglichst viel davon profitierst.


Die Frau hinter #WERTSCHÄTZUNGmachtWOW

  • Bettina Schöbitz
  • Jahrgang 1965
  • Bankkauffrau
  • Eine der ersten Börsenhändlerinnen in Deutschland
  • Wertpapierspezialistin
  • 1993 Tod des Vaters => Verlegerin, Journalistin, Geschäftsführende Gesellschafterin
  • 1995 Produktmanagerin Postbank, ProjL Investmentfonds, ProjL Vorstandsberichterstattung
  • Leiterin Finanzkommunikation it-lastige PR-Agentur in MUC => betriebsbedingte Kündigung
  • Seit 2002 Selbstständig mit kreativer Unternehmensberatung Bettina Schöbitz

Visutrainment | Zeichnen fürs Business

Was mache ich in meiner Freizeit?

  • Leidenschaftliche Köchin (aktives Projektmanagement mit Achtsamkeit und Empathie)
  • Fitness + Golf + Ski alpin
  • Bekennender Bücherjunkie
  • Kaninchendame Daisy
  • Technik-Junkie – daher auch Podcast. Kann aber auch Reifen wechseln und kann mit meiner Kreissäge und dem Deltaschleifer umgehen…

Ach – und übrigens: Ich bin am Steuer eher Mann als Frau – denn bei mir dürfen es auch mal 230 km/h sein, wenn Auto und Straße es hergeben. Mein Mann hat mir mal einen Gutschein für die Kartbahn geschenkt. Leider wurde seine Anfrage, extra für mich eine Hupe in so ein Kart einzubauen, verweigert….

Du möchtest mehr von mir persönlich wissen? Na – dann frag´ mich ganz einfach. Per eMail oder per Telefon: Shownotes oder Impressum. Oder Du kommst in eine meiner Facebook-Gruppen – mehr dazu in den Shownotes.


Meine Profession

Mein Kernthema ist das wertschätzende Miteinander. Läuft bei mir unter R³-Haltung aus Reputation | Respekt | ROI. Denn diese bilden ein magisches Dreieck – und entfalten erst im ausgewogenen Miteinander ihre volle Wirkung:

Den WOW-Faktor…der Dein Business pusht.

Lass´ es mich an einem Beispiel festmachen: Wenn ich auf einer Messe ausstelle, dann gestalte ich meine Stände etwas „anders“, als die anderen Aussteller. Mit gezielt anderem Messemobiliar. Mit ausgefallener Deko in meiner Unternehmensfarbe, plakativen und selbst gezeichneten Roll ups und vor allem mit kleinen Give aways, die es eben nicht an jedem zweiten Stand gibt.

Zusätzlich gehen mein Team und ich mit einer kleinen „Aktion“ proaktiv auf die Messegäste zu. Und kommen so ins Gespräch und … in die Köpfe der Menschen.
Glaubst Du mir, dass ich so 60 % mehr Folgegespräche und Buchungen erzielen kann, als die Messeaussteller, an deren Stand das Personal mit gekreuzten Armen auf Unerschrockene wartet, die sich nicht abschrecken lassen?

DAS ist der WOW-Faktor!  Einfach ein bisschen mehr geben…

Denn hier spielen die Reputation, die meine Standgestaltung im Außen widerspiegelt,
der Respekt vor den Gästen in Form einer von mir proaktiv gestalteten humorvollen Begegnung – und der ROI, also meinem direkten Messeerfolg, wunderbar zusammen.

Du glaubst gar nicht, wie oft ich gebeten werde, mich auf meinem Stand fotografieren zu dürfen… Die Nachwirkung dessen kannst Du Dir sicher denken!

Meine Mission mit diesem Podcast

Ich möchte größtmöglichen Nutzen für Dich und Deine Teilnehmer schaffen! Denn das WOW beginnt beim eigenen Mindset – gegenüber Dir selbst und anderen.

Wenn Du jetzt Deinen WOW-Faktor als Redner, Aussteller, Event-Veranstalter oder Trainer weiterentwickeln möchtest, dann höre Dir diesen Podcast an. Klar kannst Du mich auch buchen, wenn Du kreative Ideen, Impulse oder wertvolle Tipps und Kontakte brauchst.

Vorschau:

In der ersten "richtigen" Folge (in so einer Null-Folge stellt sich der Podcaster erstmal mit seiner Idee vor...), sprechen wir über die verschiedenen Arten von Event, die uns im Business-Umfeld immer wieder so begegnen

  • Messe
  • Vortrag
  • Training/ Workshop
  • Präsentation
  • Event

Ich verrate Dir darin schon eine Menge Tipps, die sich für Dich als ziemlich wertvoll erweisen können, wenn Du einen öffentlichen Auftritt vor der Brust hast.

Also hör´ einfach mal rein!

T-Shirt mit Hashtag

Hast Du #WERTSCHÄTZUNGmachtWOW eigentlich schon abonniert? Du kannst mich unterhalb des Episoden-Players gleich mit einem Klick direkt in Deine Abo-Liste packen und verpasst dann keine Folge mehr. 

002 | Um welche Arten von Events es in diesem Podcast gehen wird…

Heute schauen wir uns mal die einzelnen Arten von möglichen öffentlichen Auftritten ein bisschen genauer an, die uns im Business-Umfeld immer wieder begegnen. Denn Event ist keineswegs Event und jede Event-Form hat eine andere Erwartungshaltung seitens der Beteiligten...

Was Du in dieser Episode erfährst:

Wir gehen in dieser Episode die 5 Grundformen "öffentlicher Auftritte" durch, die vieles gemeinsam haben und sich doch deutlich unterscheiden. Doch eines ist sicher: Du kannst in jeder Episode etwas für Dich mitnehmen...

  • Messe
  • Vortrag
  • Training/ Workshop
  • Präsentation
  • Events/ Veranstaltungen

Shownotes zu dieser Episode

  • Heute gibt es keine Shownotes ... denn diesmal geht es erst einmal um eine gemeinsame Verständnisbasis von der Materie 

Gerne kannst Du auch meinen R³-Newsletter verfolgen, der Dir wertvolle Impulse rund um die Themen Wertschätzung und Visualisierung rund um die R³-Haltung aus Reputation | Respekt | ROI gibt. Er erscheint maximal 6 x im Jahr und ist extrem arm an Werbung - versprochen.

Skript zu dieser Episode

Ich hänge Dir mein Skript hier an, damit Du - wenn Du mal keine Zeit zum Hören hast oder einfach lieber liest - auch bestens bedient bist. Doch aufgepasst: Dieses Skript ist das, was ich mit in den Studiokeller nehme, wenn ich eine neue Episode einspreche. Es ist das, was ich mir VORGENOMMEN habe. Doch es kommt an vielen Stellen anders, denn ich spreche spontan und mit Seele. Wenn Du mehr willst, kannst Du also immer noch in den Podcast reinhören...

Messen

Du – oder Dein Unternehmen - bist als Aussteller auf einer Messe. Das bedeutet, dass es hier weniger um den direkten Produktverkauf, sondern eher um die Sichtbarkeit und das Kontaktemachen geht.

Du buchst einen Stand auf der Messe. In der Regel entscheidest Du über die Größe der zu buchenden Fläche – doch über den Standort entscheidet meist der Messeveranstalter. Gute Standplätze werden im Laufe der Jahre „erdient“ und auch schon mal „vererbt“. Doch wer ein wenig Mut aufbringt und bei der Messe anfragt, kann oft Einfluss auf seinen Standplatz nehmen. Und das…macht mächtig Sinn.

Ausstellerhandbücher

Zudem haben die meisten Messen so genannte Ausstellerhandbücher. Darin finden sich Dinge wie Standformen, - preise, Infos zu Auf- und Abbauzeiten, Anfahrt, Marketingmaterialien und eine Menge mehr. Weiterhin findest Du darin auch die Kontaktadressen zu den Firmen, bei denen Du Messemobiliar mieten kannst.

Doch genau da fängt es schon an: Machst Du es Dir bequem und buchst einfach dort die angebotenen Möbel – vom Stehtisch bis zur Rückwand – die dann am Messetag am Standplatz fertig auf Dich warten? Teils angeratzt, verschmutzt und wenig ansehnlich? Oder besorgst Du Dir eigenes Mobiliar, welches besser zu Dir und Deinem Thema passt?

Auch Deine Selbstdarstellung im Messekatalog birgt spannende Potentiale, die Deinem Erfolg zuträglich sein können. Und mal ehrlich: So ein Tag auf der Messe ist teuer. Und…anstrengend. Sehr anstrengend. Macht es da Sinn, gemütlich verdeckt hinter einer Theke zu hocken und abzuwarten, ob da überhaupt jemand kommt? Nein. Es braucht aktiven Einsatz!

Warum sich dieser Einsatz lohnt? Nun, darüber sprechen wir in einer separaten Episode… 

So ganz nebenbei kannst Du auf vielen Messen auch noch einen Slot für einen

Vortrag

buchen. Ja, der kostet meist extra Geld und macht extra Arbeit. Doch je nach Thema und Bedarf kann das eine gute Investition sein. Denn so eine Keynote – also ein Schlüsselvortrag – hat schon noch eine ganz andere Sichtbarkeit, als ein Mini-Workshop auf Deinem Messestand. Und der ist ein 100iger Gewinn gegenüber dem Nichtstun mit verschränkten Armen…

Vorträge kannst Du aber auch zu vielen anderen Anlässen halten: Auf einer Firmenfeier, zu einem privaten Jubiläum, auf einem Redner-Event, bei einer Fachtagung, in einem Meeting, vor Kollegen, vor Kunden, vor geladenen Gästen…oder auch alleine daheim vor einem Spiegel oder der Videokamera. Letzteres übrigens probate Mittel, sich ständig zu verbessern und die Inhalte im Kopf zu verankern. Das aber nur am Rande…

Wenn Du einen Vortrag halten willst/ sollst/ darfst/ musst – dann ist es zuallererst eine Frage Deines Mindsets. Also Deiner inneren Einstellung dazu. Ist doch vollkommen logisch, dass ich da jemand leichter tut, der über sein Herzensthema sprechen darf, als jemand, der aufgrund seiner Position einfach „zuständig“ ist. 

Ein legendärer Vortrag...

Ach Herrje – ich erinnere mich da an einen legendären Vortrag eines Verbandvorsitzenden beim Stehempfang auf einer Jahrestagung. In vollkommen legerem Ambiente und bei einer insgesamt sehr lockeren Veranstaltung. Dieser Herr schaffte es, 15 Minuten lang über Zahlen, Daten und Fakten (ZDF) zu referieren. Weil er eben „locker-humorvoll“ nicht kann – und sich in das flüchtete, was sein Metier war (und wohl auch noch ist…). Wer reden MUSS wird selten gut sein. Es sei denn, er arbeitet an seiner inneren Haltung – und entwickelt seine eigene Form von Spaß daran…und wird damit zunehmend entspannter.

Denn gute Vorträge sind eine Frage der Übung. Zu viel Übung wiederum macht gute Vorträge dann auch irgendwann wieder….uninspiriert. Viele Top-Redner kennen das: Sie würden gerne endlich mal wieder über andere Themen reden, werden aber von Veranstaltern immer wieder mit einem alten Signature-Vortrag gebucht. Weil den in der Vergangenheit immer mal wieder jemand „ach so toll“ fand.

Kurzum: Wenn Du Dir die Freiheit nimmst, Deinen Vortrag an Deinen eigenen Stil anzupassen und aus dem „müssen“ ein „wollen“ zu machen, dann wirst Du damit Deine Motivation verändern. Im Härtefall kann es sogar passieren … dass Du am Ende sogar Spaß daran entwickelst. Es gibt schlimmere Vorstellungen, oder?

Training/ Workshop

Du darfst als TrainerIn Dein Wissen weitergeben? Eigentlich eine coole Sache. Ich verstehe oft nicht, warum sich manche Workshop-Leiter oder Trainer damit so schwertun. Da wird ein Wissenskonzept uninspiriert abgespult. Zwischenfragen und Impulse von Teilnehmern werden abgeschmettert und der Zeitplan hemmungslos überzogen. Ach – und gerne wird der Beamer samt Präsentation als Wissenstütze „missbraucht“.

Viele Trainer haben so ihre Probleme mit der flexiblen Gestaltung des Ablaufs. Weil es eben nicht ins Konzept passt. Sie schaffen ein starres Korsett aus Inhalten und arbeiten diese dann der Reihe nach ab. Weil sie das in der Trainerausbildung als „didaktisch nutzbringend“ gelernt haben. Was sie dabei vergessen, ist der Mensch, der ihnen gegenübersitzt. Denn der…tickt eben nicht immer nach Plan.

Zudem hat sich seit der Trainerausbildung oft auch eine Menge geändert. Insbesondere Lerntechniken haben sich weiterentwickelt. Es gibt die Betrachtung der Lerntypen und der Kommunikation mit diesen unterschiedlichen Lern-Präferenzen.

Um wirklich nachhaltig zu lernen, ist es wesentlich, die Menschen ins TUN zu bringen. Neudeutsch heißt das Teilnehmeraktivierung. Und wird viel zu oft für lahme Abfragen oder leidige Gruppenspiele missbraucht. Dabei steckt da so viel Musik drin – denn die Menschen WOLLEN aktiv werden. Nur oft eben auf andere Weise, als der Trainingsplan vorsieht…

Wenn Du dazu mehr erfahren willst, dann freue Dich auf eine der nächsten Episoden…denn darauf werde ich am Beispiel der Organisation des MUTmacherTAGES auch noch genauer eingehen...

Präsentation

Für mich ist das eines der leidigsten Themen in Bezug auf den Auftritt vor Publikum. Denn hier gibt es aus meiner Erfahrung das größte Minenfeld für Pleiten, Pech und Pannen. Zumal immer gerne auf die leidige Präsentationskrücke PowerPoint (gerne auch Keynote für die Obstliebhaber oder auch Prezi und andere Formen) zurückgegriffen wird.

Im Ergebnis endet das oft im „betreuten Vorlesen“. Weil der Präsentator im Thema eben eher wenig sattelfest ist. Und deshalb seine eigenen Folien – fein mit Blick zur Leinwand, statt zum Publikum - verzweifelt abliest.

Diese Folien sind gerne mit jeder Menge Text und – mehr oder minder - wunderschönen Zahlen-Grafiken zugepflastert. Soll kompetent wirken. Ist allerdings nur nervig. Und manchmal mitleiderregend. 

Der Beamer als Erinnerungskrücke 

Viel zu schnell ist mit einer Rückfrage der Beweis erbracht, dass die Zahlen keineswegs von ihm erarbeitet wurden. Weil er diese eher selten qualifiziert erläutern kann….doch Hauptsache das Unternehmenslogo, der Titel, das Datum, der Name des Redners und der Dateipfad sind sauber auf jeder einzelnen Folie zu lesen. Und am Ende ertönt ein erleichtertes: „Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit“. Die er allerdings seit geraumer Zeit längst verloren hatte….

Zudem braucht es auch heute noch viel zu oft einen abgedunkelten Raum für eine Beamer-Präsentation.

Doch so ein Lichtmangel macht halt müde - und so…wirken schlechte Präsentationen doppelt einschläfernd. Wenn der Präsentator zudem noch undynamisch und mit leider, unmodulierter Stimme spricht….ist es um das Publikum schnell geschehen: Es taucht in die Tiefschlaf-Phase ein.

Wenn Du das vermeiden möchtest, dann verfolge weiter diesen Podcast – oder komm´zu einem Coaching zu mir, damit wir Deine Präsentation schon mit kleinen Mitteln um Klassen nach vorne bringen. Denn auch Dir als Präsentator kann mit Lerntechniken und überzeugenden Tipps der Weg zu begeisternden Präsentationen geebnet werden.

Veranstaltungen/ Events

Auch das ist eine Form von Auftritt – denn wenn Du ein eigenes Event organisierst, dann wirft das breites Licht auf Dich und Dein Unternehmen. Hier darfst Du Dich um fast alle Faktoren selber kümmern. Kannst dafür aber auch sehr viel selber steuern. Und je früher Du da mit einem wirklich durchdachten Konzept beginnst, desto leichter – und preiswerter – wird es im Verlauf.

So – jetzt kommt es erstmal richtig knüppeldicke.
Setz´ Dich lieber hin, denn die Liste wird….nunja…etwas länger…

Aufgabenliste - was alles so ansteht...

Angefangen von der Idee über die Programmgestaltung, den Veranstaltungsort, die Verpflegung, das Marketing, den Ticketverkauf oder die Einladung, die Redner, die Workshops, das Rahmenprogramm, die Übernachtungen, das Budget, die Präsentationen, die Technik, die Anfahrtsbeschreibungen, die Give Aways oder Goodie-Bags, die Präsente für die Referenten, die Abrechnung, das social media-Marketing, die Storni, Nachfragen und Sitzordnung, die Barrierefreiheit, den Umweltschutz. Und das…war längst nicht alles. Denn alleine das Thema Catering ist ein Thema für sich – denn sicher hast auch Du im Freundes- und Bekanntenkreis hoch respektierte Vegetarierer, Zöliakie-Patienten (das sind die mit der Gluten-Unverträglichkeit), Lactose-Intoleranten (die kein tierisches Milcheiweiss vertragen), Hardcore-Steakesser, Veganer oder Allergiker. 

Zudem brauchen beispielsweise Rollifahrer mehr Platz und dürfen aus feuerpolizeilichen Gründen keinesfalls überall Platz nehmen. Oder es braucht spezielle Ausschilderungen für Menschen, die nicht lesen können oder eine Sehschwäche haben. Es braucht Dolmetscher oder Gebärdensprachler. 

Hier kannst Du auf voller Linie punkten, wenn Du einen guten Job machst. Und der startet mit einer guten Konzeption. Hier ist es sehr hilfreich, wenn Du Dich von Profis beraten und begleiten lässt. Kostet zunächst etwas mehr, erspart Dir aber gerne den einen oder anderen Fehler. Der oft deutlich teurer werden kann.

Vorschau

So – jetzt hast Du einen Überblick über die Auftritts-Formen, die mir immer wieder begegnen. Und die auch an vielen Stellen Eingang in den weiteren Verlauf dieser Podcast-Episoden finden werden.

In der nächsten Episode geht es weiter mit einem der wichtigsten Punkte rund um ein gelungenes Event mit dem WOW-Faktor: Dem Konzept…sei gespannt auf eine bewegende Episode, in der es viel zu lernen gibt… 

003 | Was mich zum MUTmacherTAG inspiriert hat und welche WOW-Faktoren dabei eine Rolle spielen

Sobald Du ein Event zu planen beginnst, gibt es jede Menge zu bedenken und zu buchen. Doch was wollen Deine Gäste eigentlich wirklich bei Dir auf dem Event erleben? Mit welchem Gefühl sollen sie später wieder in ihren Alltag zurückkehren?

Was Du in dieser Episode erfährst:

  • 7 WOW-Faktoren, die Dein Event besser machen
  • Warum der Besuch anderer Events und Vorträge Sinn macht
  • Was genau ein echter WOW-Faktor ist
  • Was den Wert (D)eines starken WARUM ausmacht
  • Welche Aufgaben in der Startphase der Eventplanung für Dich anstehen

Shownotes:

Gerne kannst Du auch meinen R³-Newsletter verfolgen, der Dir wertvolle Impulse rund um die Themen Wertschätzung und Visualisierung rund um die R³-Haltung aus Reputation | Respekt | ROI gibt. Er erscheint maximal 6 x im Jahr und ist extrem arm an Werbung - versprochen.

Mein Skript zu dieser Episode:

Wir haben bisher über die Entstehung der Idee zu diesem Podcast, mich und die verschiedenen Arten von Auftritten in der Öffentlichkeit

  • Vortrag
  • Messe
  • Training/ Workshop
  • Präsentation
  •  Event

gesprochen. Jetzt wird es Zeit, tiefer in das Thema einzutauchen. Heute schauen wir uns - am Beispiel des MUTmacherTAGes mal genauer an, wie so eine Event-Idee entsteht und wie sie reift…

WOW-Faktor 1

Entscheide Dich, mit einem Event sichtbar zu werden! Das zieht ganz schön Kreise…denn coole Events sind immer gefragt und jeder will gerne was Neues entdecken oder erleben...

Ich war Rednerin beispielsweise auf einer Veranstaltung im Frühjahr 2018. Sie war sehr gut gemacht. Und daraus zog ich diverse Learnings:

- Zielgruppe
- Preis
- Marketing
- Locationauswahl
- Catering
- Technik
- Rednerboard
- Marktstände/ Tische
- Workshops
- Frauen + Männer

Doch auch wenn hier Vieles verbesserungswürdig schien, die hatte das Event dennoch einen starken WOW-Faktor.

Was macht den WOW-Faktor aus?

Die Motivation, die an ganz vielen Stellen spürbar war - von der Raumgestaltung über die Gastgeberinnen und ihr Team, die Kommunikation mit den Teilnehmern, viele Nachfragen und viele kleine, feine Gesten.
Hier hat sich jemand in die Bedürfnisse der Gäste eingedacht - und versuchte, diesen bestmöglich gerecht zu werden. Es war insgesamt ein sehr hoher Grad der Wertschätzung spürbar.  Wichtig dabei: Die Veranstalter blieben offen für Anregungen und Impulse, ohne dabei das Heft aus der Hand zu geben oder sich zu sehr zu verbiegen.

In mir wuchs spontan die Lust, auch selber mal wieder „was Größeres“ auf die Beine zu stellen. Einfach, weil ich Bock drauf habe…und cool finde, was Andere da so rocken…

  • Feminess
  • Women @ Work
  • Gedankentanken
  • OnOff Summit - hier darf ich die Sketchnotes zeichnen...

WOW-Faktor 2

Triff´ klare Entscheidungen, was die Rahmenbedingungen Deines Events betrifft…

  • On- oder Offline?
  • Wie viele Teilnehmer?
  • Wer soll die Zielgruppe sein?
  • Wo soll es räumlich stattfinden?
  • Welches ist das Thema?
  • Welche Botschaft soll das Event vermitteln?
  • Wie lange soll es dauern?
  • Wer unterstützt Dich?

Schnell war für mich klar:
Ich will AUCH etwas OFFLINE machen. 
So ein echtes Präsenz-Dings. 
Mit Menschen zum Anfassen. 

Und: Es soll Menschen MUT machen…denn unsere Gesellschaft ist aktuell geprägt von

Bedürfnis nach Sicherheit - von der Rechntschutzversicherung bis zum Fahrradhelm
Angst - davor, etwas vom erreichten Status zu verlieren
Dem fehlenden Mut, "Nein" zu sagen - es könnte ja sein, dass wir deshalb abgelehnt werden
Einem ZUVIEL an Diskussionen: rund um Frauen und Männer im Miteinander, um den Umgang mit Geflüchteten, Nahrungsmitteln, Kindern, Älteren.....

Also war für mich klar: mindestens Mut und Männer sollten in meinem Event vorkommen

Was folgte, war ein umfassenderes Brainstorming...

WOW-Faktor 3

Gibt Deinem Event einen richtig guten Namen, der rockt!

Wir Menschen reagieren einfach auf knackige und provozierende Titel. Im Idealfall leicht merkbar und zum Thema passend.

Deutsch oder Englisch? Abhängig von Deiner Zielgruppe...
Ist die gleichnamige Domain verfügbar? =>  MUTmacherTAG  war frei          #freuhops
Kannst Du eine Facebook-Gruppe mit dem Namen einrichten (ist er noch frei?)?

WOW-Faktor 4

Dein Event braucht einen durchgängig stimmigen Auftritt. Vom Logo über das gesamte Marketing-Konzept bis hin zu Deko und dem Corporate Clothing (also der Kleidung, die Du und Dein Team am Veranstaltungstag tragen).

Ich habe zunächst das Logo gescribbelt + dann sauber gezeichnet

Danach habe ich die Domain gesichert und - selbstverständlich - DSGVO-konform mit Datenschutz und Impressum versehen. 

WOW-Faktor 5

Fang´ frühestmöglich an, Werbung für Dein Event zu machen.
Erstmal reicht eine simple Landingpage. Wichtig dabei: Ein Newsletter-Abo-Link!

Ich habe eine kleine, zunächst unvollständige Landingpage gebaut => und acnh und nach erweitere ich diese.

Zunächst nur Angebot des Newsletters, da zu diesem Zeitpunkt noch keine Preise kalkulierbar sind und damit kein Ticketverkauf möglich ist…

Zudem gibt mir das die Möglichkeit, die Seite interessant zu halten. Weil immer mal wieder etwas dort passiert. So kann ich dann auch nach und nach Workshop-Anbieter, Marktstände und Redner ankündigen...

WOW-Faktor 6

Starte sofort mit dem social media Marketing!
Facebook-Gruppe erstellen und immer wieder Content liefern…

Dein Job ist es jetzt, die Menschen neugierig zu machen. Auf die Menschen hinter dem Event, auf die Location, auf Besonderheiten oder tolle Programmpunkte. 


WOW-Faktor 7

Such´ Dir ein starkes Team!

Ich hatte das Event zunächst mit einer sehr geschätzten Kollegin zu planen begonnen. Sehr schnell stellten wir allerdings fest, dass wir ganz unterschiedliche Vorstellungen von Zielgruppe und Preisen haben und dass wir uns vor allem darin unterscheiden, wie mutig wir "GROSS" denken. Und so haben wir - ganz freundschaftlich - in einem frühen Stadium klar kommuniziert. Und dann entschieden, dass jede von uns einen eigenen Weg beschreiten möchte. Da ich zu diesem Zeitpunkt schon die Hauptleistung (Redner an Bord holen, Hotel auswählen, Verträge verhandeln, Logo zeichnen, Bau der Landing-Page, Basiskalkulation u.a.... ) erbracht hatte, war klar dass ich an dieser Stelle weitermache und sie einen neue Idee für sich umsetzt.

Für mich war die Gewinnung neuer Partnern nun angesagt. Dabei war mir wichtig, mit Menschen zu arbeiten, die sehr klar kommunizieren und ihre Meinung mutig äußern. Die ein ähnliches Arbeitstempo haben und die gerne etwas größer denken. Damit wir uns effizient und zielgerichtet voran bewegen können.

Vorschau:

Tja, im nächsten Schritt brauchen wir dann wohl - ein gutes Rednerboard... 

... das wirklich etwas zu sagen - also eine starke Botschaft -  hat
… das als Multiplikator zieht
… wo die Menschen auch wirklich gut reden und auf der Bühne was bewegen

Welche Aspekte sonst noch bei der Auswahl eine entscheidende Rolle spielen - und spielen sollten! - erfährst Du in der nächsten Episode... 


004 | Wie Du die richtigen Redner für Dein Event findest…

Du planst ein Event und möchtest, dass auf Deiner Bühne jemand eine bewegende Keynote spricht? Nun - dann tust Du gut daran, Dir vorher ein paar Eckdaten zu überlegen und dann sehr gut auszuwählen. Denn das Angebot ist ... riesig. 

Was Du in dieser Episode erfährst:

Wer eine Veranstaltung plant, braucht die richtigen Partner, um die Wirkung der Botschaft voll zu entfalten. Dazu gehört auch die Auswahl der passenden Redner, damit auch "rüberkommt", was gewünscht wird. Und zwar in der gewählten Tonart, mit der angemessenen Menge Humor, mit professionellen Botschaften und der richtigen Ansprache. 

In dieser Episode geht es um 5 Oberpunkte, die ich näher in Augenschein nehme und Dir Impulse und #WOW-Faktoren an die Hand gebe.

  • Wo suche ich nach guten Rednern?
  • Welche Aufgabe hat ein Redner für mein Event?
  • Woran erkenne ich Professionalität?
  • Worauf sollte ich bei der Auswahl achten?
  • Wirkfaktor Charisma

Shownotes:

Gerne kannst Du auch meinen R³-Newsletter verfolgen, der Dir wertvolle Impulse rund um die Themen Wertschätzung und Visualisierung rund um die R³-Haltung aus Reputation | Respekt | ROI gibt. Er erscheint maximal 6 x im Jahr und ist extrem arm an Werbung - versprochen.

Mein Skript zu dieser Episode:

Wo suche ich überhaupt nach guten Rednern?

  • WOW-Faktor 1:
    Persönliche Empfehlungen
  • Selber Events besuchen
  • Internet (Suche via Google & Co.)
  • Social Media
  • Redneragenturen - Achtung: hier gibt es auch unseriöse Plattformen, wo Redner sich gegen Geld "einkaufen" können! In meinen Shownotes findest Du seriöse Anbieter.
  • Speaker-Plattformen im Internet
  • Programmheft vergangener Events

Welche Aufgabe hat mein Redner für mein Event?

  • WOW-Faktor 2:
    Gute Redner „öffnen“ das Publikum für Dein/ Ihr Thema
  • Vermittlung erwünschter Botschaften
  • WOW-Faktor 3:
    Menschen bewegen (= motivieren), sich/ etwas zu verändern

Wie erkenne ich Professionalität?

  • Wie viel Erfahrung hat der Redner im Thema, um dass es geht?
  • Wie viel Praxisbezug kann er liefern?
  • Referenzen Website
  • WOW-Faktor 4:
    Referenzen durch Nachfrage bei bisherigen Kunden…
  • WOW-Faktor 5:
    Lässt er Fragen/ Zwischenrufe/ Einwürfe zu – und wie geht er damit um?
  • WOW-Faktor 6:
    Rhetorik (Sprache, Stimme, Wortwahl, Satzbau…)

Worauf sollte ich bei der Auswahl achten?

  • Professionalität (Internet, YouTube, Podcast, Website, Blog, Telefon, Live, Empfehlung…)
  • Passende Botschaften
  • WOW-Faktor 7:
    Zum Anlass passendes Auftreten (Humor, Entertainment, Comedy, Business, Change…)
  • WOW-Faktor 8:
    Präsenz auf der Bühne
  • Name
  • Reputation
  • WOW-Faktor 9:
    Multiplikatorenfunktion
  • Social media-Auftritt (welche Plattformen? Wie professionell?)
  • WOW-Faktor 10:
    Interaktionsbereitschaft mit dem Publikum
  • Mag ich den Stil?
  • Erfahrung (seit wann auf der Bühne? Wie viele Auftritte im Durchschnitt pro Jahr?
  • Sprache?
  • WOW-Faktor 11:
    Nahbarkeit
  • Termin muss frei sein!!! Reservierung vorab? Wie lange?

Wirkfaktor Charisma

  • Storytelling mit Geschichten aus der Lebenswelt der Teilnehmer?
  • Souveränität/ Selbstbewusstsein
  • Humorfaktor wählbar
  • Emotionale Sprache
  • WOW-Faktor 12:
    5 Sinne ansprechend?
  • WOW-Faktor 13:
    Mann/ Frau
  • Persönlichkeit => Private Seite
  • Überzeugungskraft

Vorschau:

Geht es um gute Redner, dann geht es schnell auch um hohe Summen. In der nächsten Episode erläutere ich Dir, warum gute Redner wirklich gutes Geld wert sind.

Doch Du bekommst auch Impulse, wie Du professionelle Speaker auch mit etwas weniger Geld für Dein Event gewinnen kannst. Wenn Du etwas Mut aufbringst...

005 | Gute Redner kosten gutes Geld…

Wer als Redner von seiner Arbeit leben möchte, muss dafür anständiges Geld nehmen - denn einen Vortrag zu halten kostet einfach weit mehr, als sich nur "mal eben" auf eine Bühne zu stellen und locker loszuplaudern...

Was Du in dieser Episode erfährst:

Wenn es um hochkarätige Redner geht, dann geht es immer schnell auch um Geld. Und irgendwie ist das ja auch erstmal komisch, wenn da einer für einen Vortrag von 45 Minuten gleich einen ganzen Tag abrechnet. 

In dieser Episode erläutere ich, warum er das tut und was Du in die Waagschale werfen kannst, um dennoch ein paar Euro weniger zu bezahlen...

Shownotes:

In dieser Episode gibt es keine expliziten Shownotes, da es um reine Informationsvermittlung geht. Das Skript weiter unten kannst Du quasi als Deine Checkliste verwenden, wenn es um Deine nächste Suche nach einem passenden Redner geht...
 

Gerne kannst Du auch meinen R³-Newsletter verfolgen, der Dir wertvolle Impulse rund um die Themen Wertschätzung und Visualisierung rund um die R³-Haltung aus Reputation | Respekt | ROI gibt. Er erscheint maximal 6 x im Jahr und ist extrem arm an Werbung - versprochen.

Mein Skript zu dieser Episode:

Was kostet Dich ein guter Redner?

  • WOW-Faktor 1:
    Große Namen sind teuer – schau´ doch einfach mal bei den motivierten Newcomern, wenn Dir der Preis zu hoch ist.
  • WOW-Faktor 2:
    Gute Redner empfehlen auch mal Kollegen – wenn es um Terminüberschneidungen oder zu hohe Preise geht…nachfragen lohnt
  • WOW-Faktor 3 (diesmal für DICH!):
    Wir sprechen von einem kompletten Tageshonorar, auch für 30 min Vortrag (= Honorar + Anfahrtskosten + Anfahrtszeit), denn kaum ein Redner kann am gleichen Tag NOCH einen Vortrag verkaufen. Der Tag ist „verbraucht“ in seinem Kalender.
  • Honorare liegen zwischen 200 € und 20.000 € - alles eine Frage der Wertschätzung
  • WOW-Faktor 4
    Was nix kostet – ist auch selten seinen Preis wert…
  • Übernachtung (ab 100 € aufwärts, etwa 10 – 15 % vom Rednerhonorar)
  • Nebenleistungen
  • Verpflegung (Essen, Getränke)
  • Präsent
  • Goodies
  • Werbung/ Marketing

Honorarverhandlungen?

  • WOW-Faktor 5 (wieder für Dich!):
    Klar kannst Du über den Preis reden – doch was passiert dann im Mindset des gewünschten Redners?
  • Was bezahlst Du eigentlich mit Deinem Auftrag?
  • Ausbildung (fachlich und als Redner)
  • Kompetenzerwerb durch Weiterbildung
  • Intrinsische Motivation
  • Vorbereitung (individuell, Anpassung an gewünschte Redezeit…)
  • Materialien (FlipChart, Beamer, Laptop u.a.)
  • Marketing
  • Handouts
  • Video-/ Fotorechte
  • Mitarbeiter
  • Redneragentur/ Vermittlungsprovision
  • Versicherungen des Redners (Krankheit/ Ausfall u.a.)
  • Fachliteratur
  • Wochenende/ Feierabend…
  • Fragezeit NACH dem Vortrag
  • Zeit für Socializing in den Pausen
  • Nahbarkeit für Teilnehmer
  • Kleidung für den Auftritt
  • Technik, die der Redner selber stellt
  • VORBESPRECHUNG!!!
  • uvm.
  • Sprich das Thema Geld frühzeitig und selbstbewusst an – doch bitte erst dann, wenn der Redner alle Informationen hat, die er für ein Angebot braucht. Denn jeder Redner kalkuliert vor dem Hintergrund…
  • Wie gut passt der Zeitpunkt für mich (persönliche + Businesstermine, umliegende Aufträge, Gesundheitszustand u.a.)
  • Passt der Auftraggeber zu mir und meinem Wertekodex
  • Wie viel „Bock“ habe ich auf den Auftrag (Thema, Zielgruppe, Kunde, Zeitpunkt…)
  • Wie weit muss ich reisen? Mit oder ohne Übernachtung?
  • WOW-Faktor 6:
    Wie sympathisch finde ich meinen Gesprächspartner? Wie wertschätzend kommt er rüber?

Clever den Preis verhandeln…

  • WOW-Faktor 7:
    Mach´ deutlich, dass Du die Arbeit inhaltlich und auch vom Aufwand her wertschätzt
  • Vermittele dem Redner weitere Aufträge/ Kontakte
  • WOW-Faktor 8:
    Biete ihm ein „Testimonial“ an – per eMail, Brief oder Video
  • Ermögliche einem Redner, der auch Autor ist, seine Bücher zu promoten oder kaufe ihm welche als Präsent für Deine Teilnehmer ab…
  • Erlaube dem Redner, auch über sein Event zu sprechen und so Werbung zu machen
  • WOW-Faktor 9:
    Frage den Redner, was Du ihm statt mehr Geld bieten könntest: Waren, Dienstleistungen aus Deinem Angebot? Kontakte? Empfehlungen? Marketing?

Wie „buche“ ich den Redner?

  • eMail-Zusage als erste Vereinbarung
  • Rednervertrag (kann von Dir ODER dem Redner gestellt werden..)
  • AGB + Stornobedingungen beachten
  • Vorbesprechung vereinbaren
  • Technik-Abstimmung schriftlich (Mikrophon, Beamer, Laptop, Licht, Video u.a.)
  • WOW-Faktor 10:
    Schicke Deinem Redner 2 – 3 Tage VOR dem Event nochmal eine kurze, herzliche eMail/ einen Brief und formuliere die wesentlichen Informationen zu Anreise/ Parken/ Uhrzeit auf dem Programm/ Änderungen am Programm/ Dresscode/ wichtige Kontakte vor Ort/ Notfallrufnummer/ Ansprechpartner vor Ort…
    …und drücke VOR ALLEM auch nochmal Deine Vorfreude auf sein Kommen aus. Stelle noch eine Frage zum Inhalt, die Du gerne beantwortet wüsstest, wenn Du magst.

Vorschau:

Die kommenden drei (!!!) Episoden beleuchten mal die andere Seite - denn darin geht es um 22 Impulse, wie Deine öffentlichen Auftritte als Redner besser gelingen. Ganz praxisnah und mit viel Hintergrundwissen aus 35 Jahren Berufserfahrung - darunter jede Menge Präsentationen, Vorträge, Messen, Workshops und Events....

Hier lernst Du mal "die andere Seite" kennen und erfährst damit natürlich auch, worauf Du achten solltest, wenn Du die nächste "Bühne" betrittst. Und das kann auch mal "nur" ein Netzwerkevent sein....

006 | Martin Sänger über Reden, Frauen, Events und … Ellwood

Martin Sänger, der Mann mit Hawaihemd, Pickup, Rottweiler und einer Dauer-Lust auf Steak ist im Business ... ein erfolgreicher Redner. Er hat mit mir über seine eigene Redner-Karriere, peinliche Momente vor uns auf der Bühne und über Ellwood gesprochen...

Was Du in dieser Episode erfährst:

Heute kommt - in meiner ersten Interview-Episode - so ein richtig echter #Redner zu Wort, der in seinem Job auch noch ordentlich Erfolg hat: Martin Sänger.

Der Mann, der aktuell zudem selber ein Event - den OnOffSummit am 09.02.2019 in München - organisiert. Das macht ihn für diesen Podcast gleich doppelt interessant. Er sprach mit mir über seine Versuche, Frauen auf die Bühne zu bekommen - und warum sich das schwerer gestaltet, als erwartet. Wir redeten über Brontosaurus-Männer. Er hat mir verraten, was 90 - 60 - 30 aktuell für die Rednerbranche bedeutet - und warum eine saubere Auftragsklärung Gold wert ist

Ich habe ihn zudem gefragt, welche Wünsche er als Vortragsredner an seine Auftraggeber formulieren möchte und welche Tipps er für die #Newbies der Branche hat. Er lässt uns humorvoll an einigen seiner persönlichen #Hoppalas teilhaben. Und natürlich haben wir auch über seinen Schmuse-Rottweiler Ellwood gesprochen....

Shownotes:

Martin Sänger - Leben duldet keinen Aufschub

OnOff Business Summit - die sinnvolle Verbindung von On- und Offlinebusiness

MUTmacherTAG - Dein Tag für die Erweiterung der Komfortzone

Frauen für die Bühne - hier gibt es Vielfalt und Übersicht

Ellwood Sänger - ein Hundeleben - eine amüsante Facebook-Seite

Gassirunde - Was ein Hundehalter sich nie zu fragen traute...

Dropbox - eine Cloudlösung ​als sicheres Backup

TEDx - ideas worth spreading

Martin + Ellwood Sänger

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Mein Skript zu dieser Episode:

  • Was hättest Du – in Bezug auf die Arbeit als Redner – gerne viel früher gewusst?

  • Kannst Du den prozentualen Anteil Deines Erfolgs beziffern, den
    a) Persönlichkeit
    b) Rahmenbedingungen
    ausmachen?

  • Was wünschst Du Dir als Vortragender von Deinen Kunden - worauf sollten sie achten?

  • Welche Tipps hast Du als erfahrener Redner für Newcomer im Business, die die Bühnen erobern wollen?

  • Aktuell gibt es sehr oft die Diskussion um Frauen auf der Bühne - auch wir haben diese schon recht kontrovers geführt. Wie erlebst Du dieses Thema und wo siehst Du einen Lösungsansatz?

  • Magst Du uns eine Deiner größten Pannen auf der Bühne verraten?

  • Du veranstaltest am 09.02. in München das OnOffSummit. Wie ist die Idee entstanden und warum sollten unsere Hörer unbedingt dabei sein?

Meine wesentlichen Learnings aus diesem Interview:

Für Event-Veranstalter

  • Klares Briefing über die zu erwartete Teilnehmergruppe (Größe, Ort, Vorwissen, Erwartungen) an den Redner
  • Technik-Vorgaben des Redners lesen UND umsetzen
  • Technik vorab ausreichend prüfen

Für Redner

  • Offene Fragen stellen: Wer, wann, wo, warum, wie viele, welche, wie...
  • Saubere Auftragsklärung erspart Pannen
  • Eigene, lebendige Geschichten erzählen, statt "geklauter" Stories
  • Klare Botschaften, die auch in 18 Minuten (Referenz: TEDx/ Gedankentanken) zu transportieren sind
  • Backups bevorraten: Präsentation aus dem Laptop, einem USB_Stick, in einer Cloud, vorab an den Veranstalter geschickt
  • Präsentation in 4:3 UND 16:9 parat halten, um der jeweiligen Beamereinrichtung Rechnung zu tragen
  • An den aktuellen Bedürfnissen der Teilnehmer orientieren - wo brennt es gerade?
  • Im richtigen Format reden: Rede - Keynote - Fachvortrag

Für Frauen

  • Positioniert Euch klarer mit Euren Themen - wofür stehst DU?
  • Tretet ruhig mal nassforscher auf, ohne dabei aggressiv zu sein
  • Redet über Eure Projekte
  • Understatement - ist kein Marketingtool

Gegen Lampenfieber

  • Die ersten fünf Minuten mit allen Gesten, Gags und Finessen auswendig lernen und so einen sauberen Start hinlegen - alles Weitere kommt dann...

OnOff-Summit

  • Hier können die Teilnehmer die Facetten und Möglichkeiten des Online-Markting kennenlernen und für sich entscheiden, was für sie passt
  • Unternehmer können sich Dinge erleichtern, indem sie Abläufe idealtypisch automatisieren und so kundenfreundlicher agieren
  • Unternehmen können Geld und Zeit sparen, indem Prozesse digital ablaufen, die vorher menschliche Aufgaben waren 

Vorschau:

Die kommenden drei (!!!) Episoden beleuchten mal die andere Seite - denn darin geht es um 22 Impulse, wie Deine öffentlichen Auftritte als Redner besser gelingen. Ganz praxisnah und mit viel Hintergrundwissen aus 35 Jahren Berufserfahrung - darunter jede Menge Präsentationen, Vorträge, Messen, Workshops und Events....

Hier lernst Du mal "die andere Seite" kennen und erfährst damit natürlich auch, worauf Du achten solltest, wenn Du die nächste "Bühne" betrittst. Und das kann auch mal "nur" ein Netzwerkevent sein....

007 | Wie Du mit einem starken Netzwerk vor Publikum mehr #WOW-Faktor erzielst…

Um im Business sichtbar zu werden gilt der Grundsatz: Tue Gutes und rede darüber. Dafür kann ein starkes Netzwerk sehr hilfreich sein. Denn wenn Du für Dein Spezialthema bekannt bist, wirst Du auch immer häufiger empfohlen... 

Was Du in dieser Episode erfährst:

Dein beruflicher und privater Erfolg beginnt bei Dir - indem DU in ein starkes Netzwerk investierst. Zeit, Energie und Geld. Doch dann kannst Du auf eine Menge Rückhalt bauen, wenn es um Deinen starken Auftritt vor Publikum geht. Denn wer Dich kennt und schätzt, empfiehlt Dich weiter. Wem Du schon mal geholfen hast - ob mit Kompetenz, einem Kontakt oder einem Tipp - der unterstützt Dich auch von Herzen gerne. Und zudem...macht Netzwerken auch noch viel Spaß.

Wie ich bei der Organisation des MUTmacherTAG 2019 von meinem über Jahre aufgebauten Netzwerk profitieren durfte (und noch darf) und warum es stärker ist, als ich es bisher eingeschätzt habe - darum geht es in dieser spontan aufgenommenen Episode.

Das sehr übersichtliche Script auf einem Zettel von einem Kellnerblöckchen findest Du weiter unten als Foto 🙂

Shownotes:

Gerne kannst Du auch meinen R³-Newsletter verfolgen, der Dir wertvolle Impulse rund um die Themen Wertschätzung und Visualisierung rund um die R³-Haltung aus Reputation | Respekt | ROI gibt. Er erscheint maximal 6 x im Jahr und ist extrem arm an Werbung - versprochen.

Mein Skript zu dieser Episode:

Episode 007 als Script

Warum Netzwerken für Dich Erfolgsfaktor Nr. 1 ist

Dein Netzwerk ist quasi Dein Sicherheitsnetz bei der Hochseilakrobatik des tägliches Businesses. Denn immer mal wieder kommst Du ins Straucheln, zweifelst oder packt das Falsche falsch an. Und dann...ist ein Netzwerk extrem hilfreich. Denn die richtigen Menschen geben Dir die Unterstützung, die Du brauchst.

Du findest in Deinem starken Netzwerk - wenn Du es entsprechend aufgebaut hast - Menschen für nahezu alle Fragen und Lebenslagen. Und wenn Du mal selber keinen kennt, dann kennt garantiert jemand aus Deinem Netzwerk die richtige Person. Notfalls über drei Ecken. 

Vernetzung und Sichtbarkeit

Grundsätzlich eines vorweg: Männer und Frauen netzwerken ziemlich unterschiedlich. Männer reicht es oft, im gleichen Verein zu sein. Egal, ob dies der Fußballverein, der Golfclub, die Alten Herren der Studentenverbindung oder die Alumni von McKinsey & Co sind. Wer da "dazugehört", der wird unterstützt.

Frauen hatten lange Jahrzehnte kaum Zugang zu diesen "Männerclubs" und haben daher auf andere Weise ihre Netzwerke aufgebaut. Hier spielen - solange die Kinder klein sind - eher die Kinderkrippe, die Yogagruppe oder der Martinsverein eine Rolle. Doch sobald Du zu den Unternehmerinnen gehörst, darf sich auch Deine Netzwerkarbeit wieder professionalisieren. Denn eines ist klar: Netzwerke verfolgen ein Ziel. Es geht um gegenseitige Unterstützung. Doch die erfolgt eben oft nicht direkt, also zwischen zwei Personen, sondern wird oft ein Dreiecksgeschäft über mehrere Ecken.

Doch wer aktiv netzwerkt, der baut sich schnell ein eigenes Kompetenzteam auf. Für fast alle Bedürfnisse und Lebenslagen. Netzwerken bedeutet Initiative, Vorarbeit und ein Langfristengagement. 

Kultur des Gebens

Wer die "Kultur des Gebens" einmal verstanden hat, der stellt irgendwann fest, wie tragfähig das eigene Netzwerk ist. So ist es mir bei der Organisation des MUTmacherTAG 2019 ergangen. Denn genau jetzt habe ich realisiert, wie toll mein Netzwerk mich inzwischen trägt, unterstützt und ja...auch schätzt. Denn ich verknüpfe ständig Menschen mit einander, die sich gegenseitig einen Nutzen stiften können. Oder die Hilfe zu einem Thema suchen - und ich kenne zufällig einen Lösungsanbieter.  Denn beim Netzwerken ist auch ein hoher Grad der Flexibilität wichtig. Sehr oft liegt die gesuchte Lösung nämlich rechts oder links des eingeschlagenen Weges und es braucht jemanden, der unseren Blick dorthin wendet.

Ein hoher Wert im Netzwerken ist auch die Dankbarkeit - denn nur, wer angemessen "Dankeschön" sagt und damit die Leistung eines Anderen wirksam wertschätzt, wird immer wieder gerne unterstützt. Zudem fühlt es sich einfach toll an, wenn einen das Netzwerk, so wie in meinem Fall zum Thema MUTmacherTAG, so unglaublich trägt.

Über die eigene Filterblase hinaus schauen...

Wenn Du jetzt meinst, Du hättest doch schon eine große "Filterblase", dann schau´ mal genauer hin. Denn wenn wir gut vernetzt sind, dann überschneidet sich unsere eigene Blase nur zu einem meist recht kleinen Teil mit der Blase anderer. Was ein phantastischer Vorteil ist - denn mit einem neuen Netzwerkkontakt potenziere ich quasi meine eigene Kontaktbasis.

Quasi eine Warmakquise

Wer über einen guten Netzwerkkontakt kommt, wird wärmer empfangen, freundlicher unterstützt und kommt schneller zum Ziel. Denn er ist empfohlen worden. Das ist eine wertvolle Grundvoraussetzung für einen Kontaktaufbau. Du musst nicht mehr wildfremde Menschen "auf der Straße" "kalt" ansprechen, sondern kommst über einen gemeinsamen Kontakt(weg). Das schafft eine entspanntere Gesprächsgrundlage und bringt schon vorab die eine oder andere verbindende Gemeinsamkeit ins Gespräch. So plaudert es sich leichter und vor allem fällt die Frage nach eim eigentlichen Thema leichter. 

#WOW-Faktor Netzwerk

In einem Netzwerk findest Du die Menschen, die Dich kompetent und doch auch mit ehrlichem Feedback weiterbringen.  Die Dich und Dein Tun von der Metaebene betrachten und beurteilen und Dir so einen unverbauten Blick ermöglichen, wo Du betriebsblind geworden bist. Hier wird es leichter, dass Dir jemand Rückmeldung gibt, wo Du Dich noch verbessern kannst. Oder Dir eine Aufgabe abnimmt, die Dir schwer fällt. Oder Dich mit jemandem verknüpft, der Dir helfen kann.

Alles das ist eben auch für Deinen Auftritt vor Publikum sehr förderlich. Denn so findest Du Deinen individuellen Weg zur Präsentation - ob auf der Bühne, einer Messe, einem Workshop oder bei der nächsten Kontaktaufnahme. 

Ein starkes Netzwerk ebnet den Weg zum Erfolg. Ein starkes Team sorgt für ein noch besseres Gesamtergebnis.

Vorschau:

Die kommenden vier (!!!) Episoden beleuchten mal die andere Seite - denn darin geht es um 22 Impulse, wie Deine öffentlichen Auftritte als Redner besser gelingen. Ganz praxisnah und mit viel Hintergrundwissen aus 35 Jahren Berufserfahrung - darunter jede Menge Präsentationen, Vorträge, Messen, Workshops und Events....

Hier lernst Du mal "die andere Seite" kennen und erfährst damit natürlich auch, worauf Du achten solltest, wenn Du die nächste "Bühne" betrittst. Und das kann auch mal "nur" ein Netzwerkevent sein....

008 | 21 Tipps für den WOW-Effekt auf Deiner Bühne | Teil 1 | 1 – 10

Rauf auf die Bühne - rein ins Licht: Jetzt gilt es, die beste Performance zu zeigen. Doch Dir fehlt es noch an Erfahrung? Dann kannst Du in meinen vier Episoden rund um 21 wertvolle Tipps eine Menge für Dich mitnehmen...

Was Du in dieser Episode erfährst:

Wenn Profis auf der Bühne stehen, dann bedienen sie sich diverser Geheimnisse und Tricks, um - aller Aufregung zum Trotz - souverän und kompetent zu wirken. In dieser und den drei folgenden Episoden verrate ich Dir 21 Stück davon. Denn Du darfst die Fehler anderer ruhig von vorneherein vermeiden.  

Lass´ Dich überraschen, worauf es wirklich ankommt und übernehme die Tipps, die Dir sinnvoll und für Dich passend erscheinen, in Deinen "Werkzeugkasten". Damit Du charismatisch und entspannt vor Dein Publikum treten kannst.

In Teil 1 verrate ich Dir die Tipps 1 - 10.

Shownotes:

In dieser und den folgenden drei Episoden gibt es keine Shownotes, weil es um puren Wissensgewinn für Dich geht und ich keine Inhalte zum verlinken im Angebot habe 🙂

Gerne kannst Du auch meinen R³-Newsletter verfolgen, der Dir wertvolle Impulse rund um die Themen Wertschätzung und Visualisierung rund um die R³-Haltung aus Reputation | Respekt | ROI gibt. Er erscheint maximal 6 x im Jahr und ist extrem arm an Werbung - versprochen.

Mein Skript zu dieser Episode:

#WOW-Faktor 1 | Werde, wer Du bist: Authentizität

- Speakertraining – Hände in der „neutralen Zone“?
- Bewegung auf der Bühne

#WOW-Faktor 2 | Es geht nichts über Storytelling

DAS ist die Zukunft: Menschen aus Deinen Geschichten lernen lassen – statt Frontalunterricht zu erteilen. Doch das mit dem Storytelling ist eine Kunst, die nicht jeder locker aus dem Ärmel schüttelt. Dazu wird es zu einem späteren Zeitpunkt nochmal eine Episode geben.


#WOW-Effekt 3 | Kenne Deine Zielgruppe!

Sei Dir bewusst, für WEN genau Du sprechen wirst - denn davon hängt die Art Deiner Ansprache ab. In der Tonart, der Wortwahl, den Beispielen, der Tiefe der Kompetenz, den Fachtermini und vielem mehr....

  • Männer oder Frauen?
  • Jung oder Alt?
  • Profis im Thema - oder absolute Laien?
  • Könntest Du Befindlichkeiten verletzen (Religion, Geschlecht o.ä.)?
  • Sind Deine Teilnehmer freiwillig da, oder erzwungen?
  • Sind Deine Zuhörer extrem seriös oder doch eher locker-humorvoll?
  • Kommunizieren sie eher empfindlich oder doch eher robust?

Je besser Du Dir im Vorfeld über Deine Zielgruppe klar bist, desto besser kannst Du in Deinem Auftritt auf sie eingehen.


#WOW-Faktor 4 | Im Kontakt mit Deinem Publikum

Vermeide die Benutzung eines Rednerpultes - das schafft nur Distanz. Benutze hingegen die Treppe oder den Mittelgang aktiv, um Nähe zu den Zuhörern aufzubauen und nahbar zu sein. Stelle auch mal Fragen oder fordere die Zustimmung oder einen Widerspruch ein. Verschenke niemals die Chance, die aktivierende Übungen oder Aufgabenstellungen bieten. 

Je stärker Du im Kontakt mit Deinen Teilnehmern bist, desto sympathischer werden sie Dich im Normalfall empfinden.


#WOW-Faktor 5 | Fasse Dich kurz!

  • Verzichte auf Floskeln (sowas wie: Herzlich willkommen) und eine (auch noch so kurze) Selbstvorstellung 
  • Spare Dir am Ende dieses leidige "Danke für Ihre Aufmerksamkeit"
  • Maximal 2 Informationen je Satz – Profis liefern nur eine! So bleiben die Botschaften leichter konsumierbar und sind verständlicher.
  • Sende maximal 3 Botschaften in Deinem ganzen Vortrag/ Deiner Rede/ Präsentation – immer mal wiederholt in unterschiedlicher Formulierung... Ziel ist, dass diese 3 Kernbotschaften hängen bleiben.
  • Besser ist: Kürzer reden, als die Zeit zu überziehen

#WOW-Faktor 6 | No Beamer

Egal, ob mit PowerPoint, Prezi oder Keynote - sobald der Beamer angeht, fällt Dein Publikum in eine Art Wachkoma. Profis sprechen vom "Death by PowerPoint"-Zustand. Die Menschen schalten ab.

Du hast genau zwei (!!!) Möglichkeiten, um das zu vermeiden:

A) Lasse Dir von einem Profi eine wirklich richtig gute Präsentation erstellen, die die Menschen aus den Stühlen holt. Mit starken Bildern, extrem wenig Text, wenigen und sehr überzeugenden Effekten oder Animationen und einer absolut reduzierten Anzahl an Folien. Nutzen den Effekt der Tasten "b" für black oder "w" für white und schalte die Präsentation zwischendurch einfach mal aus. Damit DU wirkst, statt diese Text- und Bildwüsten...

B) Präsentiere oder rede doch einfach ganz OHNE Beamerpräsentation. Mit FlipChart und Marker (wie Du das richtig gut machst, kannst Du bei mir lernen). Oder mit außergewöhnlichen Präsentationsmethoden (auch dazu verrate ich Dir auf Anfrage gerne mehr). 

Die Grundformel für eine gute Präsentation lautet: ALLES ANDERS ALS ANDERE. Präge Deinen eigenen Stil. 


#WOW-Faktor 7 | Mach´ Deinen Roten Faden sichtbar

Damit Du Dir selbst Deine Inhalte richtig gut merken - und dann auf Spickzettel verzichten - kannst, hilft Dir ein Roter Faden. Der sich Stück für Stück mit Deiner Story verbindet, die Du vermitteln willst. So kannst Du im Geiste diesem Roten Faden folgen und Deine Inhalte und Botschaften strukturiert und souverän vermitteln.
Schaffe Dir zu jeder "Station" auf Deinem Roten Faden starke, merkwürdige Bilder, die Du vor Deinem inneren Auge an einer roten Wäscheleine aufhängst. So gehst Du diese quasi "virtuell" ab und bist immer am richtigen Punkt.


#WOW-Faktor 8 | Finde einen knackigen Einstieg

Wer sich heute noch vor Publikum zuallererst selbst vorstellt, hat den Gong echt noch nicht gehört: Dein Publikum ist keinesfalls dumm. Es weiß in der Regel recht genau, wer Du bist. Es ist da, um etwas zum Thema zu hören.

Also steige direkt zu Beginn mit Storytelling ein. Vielleicht hast Du ja auf der Anreise etwas erlebt, was sich zu erzählen lohnt (sofern es mit Deiner Botschaft zu tun hat...). Oder Du hast neulich etwas gelesen/ gesehen/ erlebt...

Starte so, dass die Menschen neugierig sind...und mehr von Dir hören wollen. So garantierst Du Dir selber aufmerksame und aktive Zuhörer...

Hier ein paar mögliche Einstiege, die Du fröhlich anpassen und variieren kannst: 

  • Gestern habe ich was erlebt…
  • Neulich rief mich ein Kunde an und erzählte mir…
  • Was ich Euch jetzt sage, habe ich noch niemandem erzählt…
  • Vor wenigen Wochen erlebte ich…
  • Da fällt mir ein, dass...
  • Kennt Ihr das auch, dass….
  • Stellt Euch vor...
  • Ich weiß, das macht jetzt gar keinen Sinn – aber warte ab, bis ich Dir diese Geschichte erzählt habe..,

#WOW-Faktor 9 | Sprich´ die Sprache Deiner Zuhörer

Hier geht es um die Art, WIE Du sprichst...

  • Wortwahl - idealerweise aus der Lebenswelt Deiner Teilnehmer
  • Verwende Beispiele aus der Praxiswelt Deiner Zuhörer
  • Sprich´ Deutsch! Fremdworte und Abkürzungen - wenn unvermeidbar - bitte erklären. Fachtermini nur unter Wissenschaftlern oder erklärten Vollprofis benutzen.
  • Bilde kurze Sätze. Sie sind einfacher und schneller zu verstehen.
  • Nutze auch Deine Körpersprache...und achte darauf, dass Deine gesprochenen Botschaften zu Deiner Körpersprache passen. Und umgekehrt.

#WOW-Faktor 10 | Nutze aktive, bildhafte Sprache

Führe Deine Teilnehmer in eine Geschichte. Lasse sie eine Heldenreise erleben und arbeite auf dem Weg dahin gerne mit "Cliff-Hangern" (Du kannst das vom Fernsehen, wenn am Ende einer Serienfolge immer etwas sehr spannendes angekündigt wird - die Auflösung aber bis zur nächsten Folge warten muss...). Das sorgt fürs Dranbleiben Deiner Teilnehmer. 

Lasse sie die Gefühle und Erlebnisse Deines Helden quasi am eigenen Leib erleben, indem Du sie sprachlich immer wieder in die Geschichte hereinholst.


#WOW-Faktor 11 | Emotionen und Sinne nutzen

Lasse Deine Zuhörer die Gefühle und Erlebnisse Deines Helden quasi am eigenen Leib erleben, indem Du sie sprachlich immer wieder in die Geschichte hereinholst. Indem Du sie zu Gesten oder kleinen Bewegungen anregst, die sie diese Geschichte noch lebendiger miterleben lassen.

Du darfst alle fünf Sinne für Deine Botschaften aktivieren:

  • Sehen
  • Hören
  • Riechen
  • Fühlen
  • Schmecken

Überrasche Deine Zuhörer und variiere Deine Methoden. Und immer wieder charmant ist auch ein Running Gag - also etwas, was sich durch die ganze gemeinsame Zeit zieht. Im Wow-Faktor 11 ist das beispielsweise Borgholzhausen...

Vorschau:

Die kommenden drei (!!!) Episoden beleuchten mal die andere Seite - denn darin geht es um 22 Impulse, wie Deine öffentlichen Auftritte als Redner besser gelingen. Ganz praxisnah und mit viel Hintergrundwissen aus 35 Jahren Berufserfahrung - darunter jede Menge Präsentationen, Vorträge, Messen, Workshops und Events....

Hier lernst Du mal "die andere Seite" kennen und erfährst damit natürlich auch, worauf Du achten solltest, wenn Du die nächste "Bühne" betrittst. Und das kann auch mal "nur" ein Netzwerkevent sein....

009 | 21 Tipps für den WOW-Effekt auf Deiner Bühne | Teil 2 | 11 – 15

Schon im Vorfeld Deines nächsten Auftritts kannst Du viel richtig machen. Indem Du Dich bestens vorbereitest und Deine Rede ganz gezielt straffst. Denn die Redezeit zu überziehen ist immer ...respektlos. Vor dem Zuhörer, dem Gastgeber und .... Dir selbst.

Was Du in dieser Episode erfährst:

Wenn Profis auf der Bühne stehen, dann bedienen sie sich diverser Geheimnisse und Tricks, um - aller Aufregung zum Trotz - souverän und kompetent zu wirken. In dieser und den drei folgenden Episoden verrate ich Dir 21 Stück davon. Denn Du darfst die Fehler anderer ruhig von vorneherein vermeiden.  

Lass´ Dich überraschen, worauf es wirklich ankommt und übernehme die Tipps, die Dir sinnvoll und für Dich passend erscheinen, in Deinen "Werkzeugkasten". Damit Du charismatisch und entspannt vor Dein Publikum treten kannst.

In Teil 2 verrate ich Dir die Tipps 11-15.

Shownotes:

In dieser und den folgenden drei Episoden gibt es keine Shownotes, weil es um puren Wissensgewinn für Dich geht und ich keine Inhalte zum verlinken im Angebot habe 🙂

Halt! Stop! Eine Shownote gibt es doch diesmal: Den TED-Talk von Michael Rossié

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Mein Skript zu dieser Episode:

#WOW-Faktor 11 | Pausen sind das Salz Deines Vortrags

Das Gehirn Deiner Zuhörer braucht Pausen, um das von Dir gesagte zu verarbeiten. Daher mach´ bitte immer wieder eine längere Pause. Länger bedeutet dabei: So lange Du es aushältst - auch wenn es Dir schon zu lang erscheint.

Zudem kannst Du in diesen Pausen ordentlich Luft holen und damit Deine Stimme wieder einpendeln. Du kannst an den nächsten Formulierungen feilen und strahlst - Gelassenheit aus. Für Deine Teilnehmer bedeuten Pausen auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Impulse mit einzubringen. Das erzeugt eine lebendigere und aktivere Atmosphäre.

#WOW-Faktor 12 | Verzichte auf dem Beamer

Wenn jemand den Laptop in den Beamer einstöpselt, fallen viele Teilnehmer nahezu sekündlich in den PowerPoint-Modus. Dieser ist gleichbedeutend mit dem Suppenkoma und heißt nix anderes als: Gleich wird es dunkel und ich muss mich über eine längere Zeit von jemand per Frontalvortrag berieseln lassen. Nicht ist grauenvoller, als diese Aussicht. Denn 98 % aller Beamerpräsentationen sind einfach schlecht. Daher nennen wir Profis das auch gerne "betreutes Vorlesen".

Warum der Beamer so beliebt ist: Er lenkt von der Person ab. Weil die Augen der Zuschauer auf die Leinwand schauen.
Warum der Beamer so verzichtbar ist: Er lenkt von der Person ab. Weil die Augen der Zuschauer auf die Leinwand schauen. Statt auf die Person, die wirklich was zu sagen hat.

Der Raum ist dunkel, die Fenster geschlossen und auf der Leinwand wird es bunt, textlastig, animiert und ...ach...lassen wir das. Du weißt schon, was ich meine....

Beamer macht allerdings dann Sinn, wenn mehr als 60 Personen im Raum sind oder die Menschen in der letzten Reihe mehr als acht Meter entfernt sitzen. Doch dann - bitte eine richtig gute Beamer-Präsentation nutzen, die wirklich das Thema unterstützt und die angemessen "bewegt" ist. Dabei können Profis helfen, die sich mit sowas auskennen. Ich empfehle Dir gerne jemanden...

#WOW-Effekt 13 | Bewege Dich!

Redner, die sich mit ihrem Manuskript hinter einem Rednerpult aufbauen und dann steif ins Mikro reden sind....laaaangweilig. Statisch. Uninspiriert. Haben selten Blickkontakt und reden monotoner, als Redner, die sich bewegen. Nutze Deine Bühne und bringe so auch Dein Publikum in Bewegung. Das aktiviert Deinen Kreislauf - und den Deiner Gäste. Denn das Auge folgt üblicherweise der Bewegung und wenn Du Dich bewegst, folgt es eben Dir.

Achte bei aller Bewegung allerdings auch darauf, selbst im Licht zu bleiben, damit Du immer gut zu sehen bist. Sprich mit dem Lichttechniker vorher ab, wo Du Dich bewegen möchtest, damit er Dich entsprechend ausleuchten kann.

Verzichte - soweit möglich - auf Notizen und Papierskripte. Dafür gibt es wundervolle und wirksame Lerntechniken, die Deine Präsentation viel souveräner und professioneller machen. Ich kann Dich dabei gerne unterstützen.

#WOW-Faktor 14 | Sprich´ verständlich

Das bedeutet zuallererst, dass Du nicht nuschelst oder zu leise sprichst. Wenn Deine Stimme nicht trägt, nutze ein Mikrofon. Es bedeutet aber auch, dass Du bitte "ganz normal" sprichst. Also weder gestelzt, noch zwanghaft Hochdeutsch. Bleib´ einfach Du - in deutlicher Sprache.

Variiere Deine Lautstärke, Dein Sprechtempo und Deine Stimmodulation - so, wie es zur Dramaturgie Deines Vortrages passt. Oder auch, um Deine Zuhörer durch leises Sprechen mal zum besonders aufmerksamen Zuhören zu nötigen oder durch laute Sprache wach zu rütteln.

Bilde Stern-Sätze, die Dir eine varialble Satzgestaltung ermöglichen. Dazu gibt es einen ganz wundervollen Ted-Talk meines Kollegen Michael Rossie.

#WOW-Faktor 15 | Halte Blickkontakt

Bewege nicht nur Deinen Körper, sondern auch Deinen Blick. Jeder Deiner Zuhörer möchte sich wahrgenommen und gesehen fühlen. Such´ Dir Groupies (wohlgesonnene Menschen) im Publikum, die Dir erkennbar folgen, die Regungen zeigen oder Rückmeldungen geben. Hol´ Dir von diesen die Energie, die Du brauchst. Und Unfreiwilligen und Stinkstiefel zu ertragen.Lass´ Dich von den Mieslingen nicht aus dem Konzept bringen.

Frage nach, wenn Du in den Augen Deiner Teilnehmer Fragezeichen siehst. Dann kannst Du direkt und souverän klären, was unklar geblieben ist. So wirkst Du entspannt und jeder kann Deinem Vortrag im weiteren Verlauf problemlos folgen.

Bei größeren Auditorien kannst Du nicht jeden anschauen. Der Trick ist dann: Schau´ rund 10 cm über die Köpfe der Menschen und lasse den Blick immer mal wieder schweifen. Dann fühlst sich dennoch jeder gesehen.

Und wenn Du auf der Bühne extrem ausgeleuchtet bist (was aus dem Zuschauerraum klasse wirkt!), dann siehst Du maximal die ersten drei Reihen im Publikum. Dann kannst Du auch mal von der Bühne ins Auditorium gehen - oder aber Du gewöhnst Dir dann an, Dir einen Avatar in der Schwärze vorzustellen, zu dem Du sprichst und der auf Dich reagiert. Mit diesem Trick funktioniert es übrigens auch bei Webinaren oder Videoaufnahmen, wenn Du kein "Gegenüber" hast.

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