Dies ist ein sehr außergewöhnlicher Blogpost. Normalerweise geht es auf diesem Blog um Business mit Mikro, Marker und Webcam. Doch heute lade ich Dich ein, Dir einen Kaffee oder ein anderes Getränk zu schnappen und einen Reisebericht nachzulesen. Und damit einfach eine gute Zeit damit zu haben. Nimm Dir bitte wirklich Zeit. Denn das hier ist ... ein Roman. Es waren immerhin knapp drei Wochen voller bewegender Momente. Bis hin zur vollkommen verfrühten und überstürzten Abreise. Doch dazu später mehr ... Du brauchst also noch etwas Durchhaltevermögen.Also alles hier diesmal ganz unbusinessmäßig, einfach nur zum Vergnügen. Ich teile Erlebnisse, Erkenntnisse und Bilder für alle, die gerne mal mental auf Reisen gehen ...Nun sind wir - mein Mann Michael und ich - schon sechzehn Tage zurück aus den USA. Doch der Jetlag und die unerwartete Rückreise sitzen uns noch in den Knochen. Und so ein Blogpost samt Bildern schreibt sich auch keineswegs in fünfzehn Minuten. Warum wir überhaupt in New York und Neuengland waren? Nun ...Michael wurde 60 - und wollte endlich New York sehenDu darfst wissen, dass ich dieser Stadt schon lange verfallen bin. Ich war 26, als ich das erste Mal mit meiner Mutter hinflog - zum Christmas Shopping. Weil mir mein Exfreund Stefan mal sagte: Bettina, das ist DEINE Stadt. Ich habe es ihm nicht geglaubt. Doch er lag goldrichtig.Seitdem war ich viermal ... also jetzt fünfmal ...…
Unsere Gesellschaft ist eine "Zuvielisation". Wir haben fast alles im Angebot, was auf der Welt produziert und verkauft wird. Produkte und Dienstleistungen. Saisonal? regional? Egal! Mittwochabend schien so gar nix interessantes in der Fernsehzeitschrift zu entdecken- doch, Moment mal: Was ist DAS denn? "Weniger ist mehr" auf ARTE. Laß´uns da mal reingucken.... So, wie auch meine Kollegin Petra Schuseil, die zum gleichen Thema - und doch ganz anders - gebloggt hat. Der Beitrag auf ARTE wird übrigens am 05.10.2013 um 10:30 Uhr wiederholt... Zeit. Muße. Innere Ruhe. Lebensfreude. Ziele. Beziehungen. Glückshormone. Von alledem haben wir "Zuvielisten" gefühlt oft viel zu wenig. Weil wir den falschen "Göttern" folgen. Moderne Werbung vermittelt uns trefflich, was wir alles unbedingt brauchen: Spätestens alle zwei Jahre ein neues Smartphone. Alle drei Jahre ein neues Auto. Alle vier Jahre einen neuen Fernseher. Alle fünf Jahre einen neuen, besser bezahlten Job. Alle zehn Jahre einen neuen Partner.... - hey, Moment, mal. Da läuft doch was falsch! Warum lebe ich eigentlich? Diese Frage stellte sich mir - wie einige der vorgestellten Personen im Filmbeitrag - vor einiger Zeit. Denn ich hatte BurnOut - medizinisch bekannt als Depression. Ein Zustand, der massive Einschnitte fordert - oder das Leben. Ich habe mein Dasein neu geordnet. Das Ergebnis? Ich verzichte. Freiwillig. Indem ich mir bewusst werde, warum ich Dinge zu brauchen meine. So, wie viele der Menschen im Filmbeitrag. Warum man mir…