Kennen Sie die Kraft der Wunschkunden-Magie?

Mein Beitrag zur Blogparade “Mein Wunschkunde ist…”  von Sascha Theobald: Anziehend oder abstoßend - so wirken die beiden Pole eines Magneten. Mit Ihren Kunden ist das ganz ähnlich: Sie als Unternehmerin ziehen bestimmte Kunden an und stoßen zeitgleich andere eher ab. Das hat etwas damit zu tun, wie Sie und die Interessenten “gepolt” sind. Sie kennen das doch selbst am besten: Sie kaufen nur dann bei einem Anbieter, wenn Sie das Gefühl von gegenseitigem Vertrauen, Verständnis und Wertschätzung haben. Sie wollen sich wohl fühlen. Sie nehmen eine ähnliche Interessenlage unterbewusst wahr, ebenso die Körpersprache des Gegenübers. In der - von mir eher wenig geschätzten - Neurolinguistischen Programmierung (NL) wird es als “Rapport herstellen” beschrieben, wenn man seine Sitzposition, Mimik und Gestik wie auch die Wortwahl dem Anderen anpasst. Doch was geschulte Verkäufer beabsichtigt tun, machen viele von uns auch unbewusst: Wir bringen einander auf eine gemeinsame Gesprächsebene. Und nur dann wirken wir auf den anderen auch “echt” und glaubwürdig. Unser Unterbewusstsein merkt nämlich sehr genau, wenn uns jemand nur etwas “vorspielt”. Denn dann entsteht sofort ein komisches Bauchgefühl. Was Sie für Ihre Wunschkunden-Magie tun können? Komischerweise fällt es uns schwer, selbst wahrzunehmen, ob unser Kundenanziehungspol gerade positiv oder negativ ist und so hilft es ungemein, wenn ein engagierter “Außenstehender” - ich spreche da gerne im persönlichen Kontakt eine Empfehlung aus - sich als Magier betätigt und magisches Licht in unser persönliches Anziehungsdunkel bringt. Indem er die richtigen Fragen stellt, Steine der gemeißelten…

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Mieser Ton am Telefon…

Ein Bestandskunde meines Partners rief an. Da mein Partner kurzfristig unabkömmlich war, nahm ich für ihn ab und meldete mich gewohnt freundlich. Kunde: "Ähem." Es war bereits am Tonfall zu erkennen, dass der Anrufer nicht mit mir am Apparat gerechnet hatte.  Höflichkeit ist eine Zier... Dann bellte er seinen Namen ins Telefon - natürlich ohne ein "Guten Tag" oder ähnliches. BS: "Einen schönen Guten Tag, Herr X - was kann ich für Sie tun?" Kunde: "Ich brauche den Herr F. Ist der zu sprechen?" BS: "Er ist noch für etwa zwei Minuten unabkömmlich", antwortete ich, "mögen Sie so lange mit mir vorlieb nehmen?" Kunde: "Was?" Es klang, als habe er gar nicht zugehört. Ich wiederholte mein Angebot mit freundlicher Stimme und etwas anderen Worten. BS: "Darf ich Ihnen vielleicht die zwei Minuten Wartezeit vertreiben?" Als sehr freundlicher Mensch am Telefon sind mir solch barsche Reaktionen bislang eher unbekannt... Kunde (genervt, knurrend): "Wie wollen Sie DAS denn tun?" Unterkieferfallgeräusch Mir entgleisten die Gesichtszüge. Höflich und noch immer mit einem  - allerdings mittlerweile leicht gequälten - Lächeln. BS: "Sie können auch gerne gleich nochmal anrufen! Mein Partner ist in wenigen Sekunden wieder erreichbar." Kunde:  "Das ist ja dann wohl besser!" Aufgelegt. Ohne ein weiteres Wort. Als ich meinem Partner den Vorfall erzählte meinte dieser: "Den nehme ich mir gleich mal ins Gebet, sich so am Telefon zu verhalten. Das hat doch Auswirkungen auf…

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