Kennen Sie die Kraft der Wunschkunden-Magie?

Eine Person schautin den Spiegel und gibt dem Spiegelbild die Hand

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Mein Beitrag zur Blogparade “Mein Wunschkunde ist…”  von Sascha Theobald:

Anziehend oder abstoßend – so wirken die beiden Pole eines Magneten. Mit Ihren Kunden ist das ganz ähnlich: Sie als Unternehmerin ziehen bestimmte Kunden an und stoßen zeitgleich andere eher ab. Das hat etwas damit zu tun, wie Sie und die Interessenten “gepolt” sind. Sie kennen das doch selbst am besten: Sie kaufen nur dann bei einem Anbieter, wenn Sie das Gefühl von gegenseitigem Vertrauen, Verständnis und Wertschätzung haben.

Sie wollen sich wohl fühlen. Sie nehmen eine ähnliche Interessenlage unterbewusst wahr, ebenso die Körpersprache des Gegenübers. In der – von mir eher wenig geschätzten – Neurolinguistischen Programmierung (NL) wird es als “Rapport herstellen” beschrieben, wenn man seine Sitzposition, Mimik und Gestik wie auch die Wortwahl dem Anderen anpasst. Doch was geschulte Verkäufer beabsichtigt tun, machen viele von uns auch unbewusst: Wir bringen einander auf eine gemeinsame Gesprächsebene. Und nur dann wirken wir auf den anderen auch “echt” und glaubwürdig. Unser Unterbewusstsein merkt nämlich sehr genau, wenn uns jemand nur etwas “vorspielt”. Denn dann entsteht sofort ein komisches Bauchgefühl.

Was Sie für Ihre Wunschkunden-Magie tun können?

Komischerweise fällt es uns schwer, selbst wahrzunehmen, ob unser Kundenanziehungspol gerade positiv oder negativ ist und so hilft es ungemein, wenn ein engagierter “Außenstehender” – ich spreche da gerne im persönlichen Kontakt eine Empfehlung aus – sich als Magier betätigt und magisches Licht in unser persönliches Anziehungsdunkel bringt. Indem er die richtigen Fragen stellt, Steine der gemeißelten Überzeugung mal in die Hand nimmt und frech umdreht, neue Impulse in die Waagschalen wirft und alles Bestehende einer kritischen Betrachtung unterzieht.

Um Ihre Wunschkunden anzuziehen ist also der erste Schritt die Überlegung: Wer ist eigentlich der Kunden, für den ich wirklich gerne arbeiten würde? Was muss er haben? Wie sollte er sein? Darin spiegeln sich Ihre ganz persönlichen Werte, die für Sie lebensentscheidend sind. So wird ein Sportler mit hoher Wahrscheinlichkeit lieber bei einem anderen Sportler ein Buch zum Thema “Sommerurlaub” kaufen, als bei einem rundgemütlichen Sportmuffel. Weil er sich diesem Menschen ähnlicher – und damit besser verstanden – fühlt. Er geht davon aus, dass die Buch-Empfehlung des Sportlers einfach besser zu ihm und seinen Bedürfnissen passen wird.

Genauso ist es auch umgekehrt: Formulieren Sie wer ganz sicher keinesfalls Ihr Wunschkunde ist. Bei mir als “Respektspezialistin” sind das beispielweise Hausverwalter. Mein Mann berät diese spezielle Zielgruppe, die ich persönlich oft als sehr respektlos im Umgang mit Dienstleistern und Mitarbeitern erlebe. Hier wird oft um den Cent gefeilscht, es werden Termine kurzfristig abgesagt oder Mitarbeiter gerne auch mal vor Kunden “in den Senkel gestellt”. Das ist einfach eine mir fremde Welt, in der mein Mann hingegen bestens zurecht kommt – auch wenn er ein respektvoller Mensch ist.

Ich habe wenig Zuneigung für geldmotivierte Menschen. Das sind Personen, die das eigene (finanzielle) Wohlbefinden über den wertschätzenden Umgang mit anderen Menschen stellen. Solche Menschen möchte ich als Kunden gar nicht erst anziehen.

Kunden und Interessenten ablehnen? Das kann ich mir auf keinen Fall leisten!

Doch. Das können Sie. Das sollten Sie sogar. Denn Sie werden sich verwundert die Augen reiben: Sobald Sie genau wissen, wie Ihr Wunschkunde aussieht und sich verhält, verändert sich Ihre “Anziehungskraft”. Ihre Kommunikation strahlt persönlich und schriftlich aus, wer zu Ihnen passt und wer nicht. Sie ziehen auf einmal die Menschen an, die Sie sich als Kunden wünschen. Und ersparen sich und anderen Menschen (denen aus der “unerwünschte-Kunden-Liste”) die Kontaktaufnahme. Weil von vorneherein einfach klar ist, dass Sie gar nicht miteinander “könnten”.

Und jetzt?

Seien Sie genau jetzt mutig. Beschreiben Sie Ihre(n) Wunschkunden in allen Facetten. Horchen Sie tief in sich hinein und gestehen Sie sich zu: Ich muss nicht jeden mögen oder als Kunden nehmen. Denn damit verändern Sie Ihren Fokus und in der Folge Ihre Kommunikation und Ausstrahlung. Sie entwickeln tatsächlich eine magische Aura für die Interessenten, die in Ihr persönliches Wunschkunden-Profil passen. Und keine Bange: Dass Sie die anderen Kandidaten “abstoßen” ist pure Wertschätzung auch diesen gegenüber. Denn Sie hätten einander nur unnötig Zeit und Energie gekostet.

Die Kraft der Gedanken ist unglaublich mächtig. Sie kann uns glücklich machen. Oder unglücklich. Sie kann uns zu beliebten Gesprächspartnern formen – oder zu stummen Fischen. Und sie kann, wenn Sie sie in die Richtung lenken, genau Ihre Wunschkunden magisch anziehen. Dann macht Ihnen Ihre Arbeit mehr Spaß, Ihre Kunden sind  zufriedener und Sie verdienen mehr Geld. In weniger Zeit. Allein durch die Kraft Ihrer Gedanken. Das ist doch wohl pure Magie, oder? Be Magic!

 

Meine Mission ist, Menschen auf Bühnen und im Business zu einem begeisternden und authentischen Auftreten zu ermutigen. Mit dem #WOWFaktor - dem Plus an ehrlicher #Wertschätzung.

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