Typen im Online-Meeting | 1

Lass uns mal über verschiedene Menschen in unseren Online-Meetings sprechen - denn da haben wir inzwischen allerhand "Typen" erlebt. Verhalten, was der Eine von uns für vollkommen normal hält, kann andere Teilnehmende zur Raserei bringen. Daher macht es Sinn, sich einmal selbst zu hinterfragen, wie ich mich selbst im Online-Meeting benehme. Und auch zu überlegen: Wie gehe ich eigentlich clever mit diesen Typen um, wenn ich sie in einem Online-Meeting antreffe, welches ist möglicherweise sogar moderieren "darf".... Ich habe insgesamt 9 Typen identifiziert Nach einiger Überlegung bin ich auf neun verschiedene Typen im Business-Kontext gekommen. Typen, die ich Dir in diesem und weiteren Blogposts vorstellen werde. Beginnen werde ich mit einem als meist eher unangenehm empfundenen Typen: Dominik Darknet.Damit wir uns richtig verstehen: Es kann sich dabei auch um eine Frau handeln. Dieser Typ Teilnehmender kommt auch in nahezu allen Altersschichten vor, mit denen wir im Business zu tun haben.  Typ 1 | Dominik Darknet Dieser Typ von Teilnehmendem bringt viele Moderatoren und Teilnehmerinnen zur Verzweiflung - denn diese Persönlichkeiten verweigern schlichtweg die Nutzung der Webcam. Aus verschiedensten Gründen. Alle anderen schauen daher also dauerhaft auf eine schwarze Videokachel. Oft nicht einmal mit einem vorab eingestellten Foto. Sondern einfach nur ...schwarz. Das ist unerquicklich. Nach inzwischen gut 2,5 Jahren Online muss ich gestehen: Es nervt hart. Denn inzwischen sollte sich jeder, der beruflich im Netz agiert, in der neuen Situation…

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Video + Text – (m)ein Test mit KI

Die Zukunft steht vor der Tür - und zwar keineswegs nur das neue Jahr, sondern eben auch neue Technik. Darunter vor allem die Nutzung der sogenannten "Künstlichen Intelligenz". Aktuell geistert ein neues Tool durch die Online-Welt, welches jede Menge Aufgaben in Deinem Business leichter machen ... kann. Wenn es richtig angewendet wird und zudem in naher Zukunft noch einiges dazulernen kann. Es geht um ChatGPT der Firma OpenAI. AI steht dabei für Artificial Intelligence - also den englischen Begriff.Quelle Internet: Zentrale Geldgeber der Organisation OpenAI sind der Unternehmer Elon Musk sowie das Unternehmen Microsoft. Das Ziel von OpenAI ist, künstliche Intelligenz auf Open-Source-Basis auf eine Art und Weise zu entwickeln und zu vermarkten, dass sie der Gesellschaft Vorteile bringt und nicht schadet.Kernaussagen + Blogpost - mit KI generiertZwei Dinge habe ich heute mit der Funktion der Künstlichen Intelligenz getestet:1. Liste mir aufs einem YouTube-Video die 10 relevantesten Kernaussagen auf2. Schreibe mir einen Blogpost mit 5 Zwischenüberschriften zum Thema "Augenhöhe vor der Webcam".Die Ergebnisses teile ich in diesem Blogpost mit Dir - und auch den Weg dorthin. Zuallererst gilt aber - wie bei allen Tools: Anmelden, Bedingungen lesen und Umgang damit lernen. Anmelden bei Open AIUm Open AI - derzeit noch kostenfrei - auf Deinem Rechner nutzen zu können, darfst Du Dich anmelden. In der Folge durchläufst Du einen Anmeldeprozess in dessen Verlauf dessen Du eine eMail-Adresse angeben, ein Captcha lösen und…

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Mut zum Neuanfang

Dies ist mein wohl längster und persönlichster Blogpost. Nimm Dir also bitte vorher noch etwas zu trinken, setze Dich bequem hin und stelle Dich darauf ein, etwas länger lesen zu "dürfen". Der Text entstand ursprünglich als Beitrag zu einem Mutmacher-Buch, welches seitens der herausgebenden Kollegin am Ende jedoch nie realisiert wurde. Dieser Text erzählt Dir vielleicht mehr über mich, als jeder andere auf dieser Seite... Sein Name war Arnulf ... Arnulf Sigurd, um genau zu sein. Der Mann, von dem ich hier schreibe, starb am 13. Juli 1993. Mit gerade mal 59 Jahren. An einer simplen Blutvergiftung. Dieser vorausgegangen war eine insterile Spritze, die er gegen Ischiasschmerz bekommen und die sich entzündet hatte. Der Hausarzt hatte die Situation wohl zu wenig ernst genommen. Der daraus resultierende, wohl sehr schmerzhafte, Abszess hatte - statt sich zu verkapseln - die Lymphe im linken Bein erwischt. Darauf folgte eine Sepsis, die ihn nach fast 60 Minuten intensiver Wiederbelebung ... sterben ließ.  Arnulf Sigurd Schöbitz - war mein Vater. Doch lass uns von vorne beginnen, denn es geht ja um meinen persönlichen Mut zum Neuanfang: Ich wurde am 05.01.1965 in Düsseldorf geboren und mit nur drei Jahren nach Mettmann umgezogen. Meine Eltern hatten ein kleines Reihenhaus gekauft, welches sie liebevoll „Scheibchenvilla“ nannten. Mein Papa war Wirtschaftsjournalist und später Inhaber eines kleinen Verlages für Informationsdienste. Meine Mutter Hausfrau und - unterstützend - auch im eigenen…

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Angst gedeiht, wenn Du sie fütterst

Angst ist eine unserer - je nach Lehre - fünf bis elf Grundemotionen. Angst, das ist zunächst einfach ein Empfinden von Unsicherheit, Besorgnis und Nervosität. Ein Gefühl der Unheimlichkeit. Sie ist eine, an sich sehr gesunde, Reaktion auf Gefahr. Denn sie hilft uns, in bedrohlichen Situationen die Ursache einer Gefahr zu erknennen, auszuschalten oder ihr zu entkommen. Es gibt zwei Arten von Angst: Die echte (Urangst) – beispielsweise vor Krankheit, einem Überfall oder einem Säbelzahntiger und die fiktive – vor dem offenen Hosenstall auf der Bühne, dem Zahnarzt oder der Prüfung. Beide Sorgen Angst wachsen, wenn Du sie fütterst.Auf Angst – also auch auf das berühmt-berüchtigte Lampenfieber – reagieren wir als Lebewesen mit drei verschiedenen Reflexen:1. Flight – also Flucht2. Fight - also Kampf 3. Freeze – wir stellen uns totWie das bei Reflexen nun mal so ist, können wir sie im Grunde kaum steuern. Schließlich müssen sie ja im Falle drohender Gefahr auch sofort aktiv werden, damit schnellstmöglicher Schutz für uns gegeben ist. Deswegen setzt das Hirn in solchen Fällen die Notfunktionen in Kraft. Damit alle Energie für Flucht oder Kampf bereitsteht. Das bedeutet: In dem Moment bekommt unser Hirn keine wertvolle Energie „zugeteilt“, es kann so nicht arbeiten.Wenn Angst - in der Regel eher die fiktive Form - zu häufig die Oberhand über uns gewinnt, wird sie zur seelischen Störung. Dann mutiert sie gerne auch mal zum allgegenwärtigen…

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Buch: Auf die virtuelle Bühne! – Hilge Kohler

Online läuft vieles anders. Es braucht es deutlich mehr, als einige wohlvorbereitete PowerPoint-Folien und einen lebenden Menschen, der drei gerade Sätze halbwegs flüssig sprechen kann. Diese Erkenntnisse habe ich selbst durchlebt - und meine Kunden seit 2020 als Mentor begleitet, um „online einfach besser rüberzukommen“. Schon im Herbst 2021 habe ich mit Sabine Bredemeyer unseren Business-Ratgeber 163 ½ Impulse für wirkungsvolle, lebendige Online-Meetings geschrieben – er ist noch immer aktuell. Und was soll mir jetzt dieses neue Buch liefern? Worum gehts in diesem Buch? Inzwischen hängt oft die Präsenz-Welt der Online-Welt hinterher. Insbesondere, wenn es um Präsentationen und Vorträge geht. Diese Welt … dreht immer schneller und wird vielseitiger. Wir haben uns online an schnellere Abfolgen, kürzere Redephasen, mehr Interaktion und einen lebendigeren Vortragsstil gewöhnt.Unlängst sah ich in Social Media das Buch der mir bis dahin noch unbekannten Rhetorik-Fachfrau und Ex-Journalistin (was uns definitiv verbindet) Hilge Kohler:                                       Auf die virtuelle Bühne! Hmmm, was sollte da schon neues drinstehen? - dachte ich. Doch meine Neugierde war geweckt. Ich schrieb sie an, weil ich mehr wissen wollte – über sie, das Buch und ihre Denkwelt zum Thema. Ich habe nun ein Rezensionsexemplar gelesen. Unter der Voraussetzung, dass ich meine ehrliche Meinung schreibe – und keine Rezension verfasse, sollte das Buch aus meiner Sicht unter…

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Mein Rettungsring für unsere Sprache

Geht unsere Sprache den Bach runter? – unter diesem Titel hat Journalistin Nicole Isermann zur Blogparade geladen. Ich hatte mich schon längst entschieden, hier mitzuschreiben - als sie mich mit einer Mail freundlich dazu einlud.Ehrlicherweise habe ich noch nie für einen Blogpost so oft neu angesetzt. Weil es zu viele Facetten, kreativen Ansätze und Themen gab. Wieder ist es ein langer Text mit vielen Blickwinkeln und Denkanstößen geworden. Daher lade ich Dich ein: Scroll ruhig durch und lies nur, was Dir in den Kram passt. "Textzappen" nenne ich das.Also jetzt mal ehrlich – versetze Dich doch mal in die Persönlichkeit unserer Muttersprache. Ganz so, als wäre sie ein Mensch. Stell Dir mal vor, wie sich das anfühlen muss, wie die Menschen momentan da draußen so mit Dir umgehen. Da fehlt es an allen Ecken und Ende an Wertschätzung und Unterstützung. Oftmals wirst Du quasi verbal „vergewaltigt“ und aufs absolute Mindestmaß reduziert. In Whats Apps und Chats werden Dir oftmals sogar die Vokale genommen, von Grammatik ist da kaum mehr was zu sehen. Dieses „Sprache zu Text“-Ding ist schlicht Dein Alptraum. Was Kommasetzung angeht, fühlt es sich an wie Streusel, die auf eine Eiskugel gestreut werden – die Kommata landen einfach irgendwo. Und dann ist da noch dieses Jugendsprache-Dings. Voll creepy. Du wünschst Dir so sehr Rettungsanker, damit Du Dich selbst nicht komplett im Strudel der Veränderung verlierst.Sprache trudelt … im Fluss…

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Mein Online-Arbeitsplatz

Wie geht es Dir an Deinem Online-Arbeitsplatz? Ich finde: wenn wir als Menschen weiter zunehmend online miteinander arbeiten, dann sehen wir in der Videokachel nur eine Art "Fassade". Wir sehen nur das, was der andere uns sehen lässt - und das oftmals auch sehr gezielt so "eingerichtet" hat. Das sieht dann gerne mal sehr ansprechend aus und wir denken: Wow - so ein schönes, großes und gut ausgestattetes Büro hätte ich auch gerne.Dafür habe ich gar keinen Platz! Wie oft hast Du das schon gedacht? Du schaust auf Deinen Arbeitsplatz und kannst Dir gar nicht vorstellen, wie Du mit dem wenigen Freiraum einen schönen Online-Arbeitsplatz mit Ambiente schaffen könntest. Mir geht es sehr oft so, dass ich denke: Wie es bei ihm/ ihr im Büro wohl wirklich aussieht? Mit welchen technischen Hilfsmitteln arbeitet die Person? Wie hat sie die Sachen verkabelt, befestigt und verbunden?Wie cool war es da, dass neulich im Rahmen einer Online-Challenge von Thomas Hanke und Peter Claus Lamprecht einfach mal alle Teilnehmenden "blank gezogen" haben. Ich kann Dir sagen, dass es mehr als spannend war, was wir da zu sehen bekamen. Eines ist seitdem sicher:Platz für einen Online-Arbeitsplatz ist in der kleinsten Hütte Und das auch noch mit einem überschaubaren Budget. Für mich zählt ohnehin die Devise: So viel, wie nötig - so wenig, wie möglich. Wenn ich Dir jetzt gleich meinen Arbeitsplatz zeige, dann siehst Du darauf viel,…

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