006 | Martin Sänger über Reden, Frauen, Events und … Ellwood

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Martin Sänger, der Mann mit Hawaihemd, Pickup, Rottweiler und einer Dauer-Lust auf Steak ist im Business ... ein erfolgreicher Redner. Er hat mit mir über seine eigene Redner-Karriere, peinliche Momente vor uns auf der Bühne und über Ellwood gesprochen...

Was Du in dieser Episode erfährst:

Heute kommt - in meiner ersten Interview-Episode - so ein richtig echter #Redner zu Wort, der in seinem Job auch noch ordentlich Erfolg hat: Martin Sänger.

Der Mann, der aktuell zudem selber ein Event - den OnOffSummit am 09.02.2019 in München - organisiert. Das macht ihn für diesen Podcast gleich doppelt interessant. Er sprach mit mir über seine Versuche, Frauen auf die Bühne zu bekommen - und warum sich das schwerer gestaltet, als erwartet. Wir redeten über Brontosaurus-Männer. Er hat mir verraten, was 90 - 60 - 30 aktuell für die Rednerbranche bedeutet - und warum eine saubere Auftragsklärung Gold wert ist

Ich habe ihn zudem gefragt, welche Wünsche er als Vortragsredner an seine Auftraggeber formulieren möchte und welche Tipps er für die #Newbies der Branche hat. Er lässt uns humorvoll an einigen seiner persönlichen #Hoppalas teilhaben. Und natürlich haben wir auch über seinen Schmuse-Rottweiler Ellwood gesprochen....

Shownotes:

Martin Sänger - Leben duldet keinen Aufschub

OnOff Business Summit - die sinnvolle Verbindung von On- und Offlinebusiness

MUTmacherTAG - Dein Tag für die Erweiterung der Komfortzone

Frauen für die Bühne - hier gibt es Vielfalt und Übersicht

Ellwood Sänger - ein Hundeleben - eine amüsante Facebook-Seite

Gassirunde - Was ein Hundehalter sich nie zu fragen traute...

Dropbox - eine Cloudlösung ​als sicheres Backup

TEDx - ideas worth spreading

Martin + Ellwood Sänger

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Mein Skript zu dieser Episode:

  • Was hättest Du – in Bezug auf die Arbeit als Redner – gerne viel früher gewusst?

  • Kannst Du den prozentualen Anteil Deines Erfolgs beziffern, den
    a) Persönlichkeit
    b) Rahmenbedingungen
    ausmachen?

  • Was wünschst Du Dir als Vortragender von Deinen Kunden - worauf sollten sie achten?

  • Welche Tipps hast Du als erfahrener Redner für Newcomer im Business, die die Bühnen erobern wollen?

  • Aktuell gibt es sehr oft die Diskussion um Frauen auf der Bühne - auch wir haben diese schon recht kontrovers geführt. Wie erlebst Du dieses Thema und wo siehst Du einen Lösungsansatz?

  • Magst Du uns eine Deiner größten Pannen auf der Bühne verraten?

  • Du veranstaltest am 09.02. in München das OnOffSummit. Wie ist die Idee entstanden und warum sollten unsere Hörer unbedingt dabei sein?

Meine wesentlichen Learnings aus diesem Interview:

Für Event-Veranstalter

  • Klares Briefing über die zu erwartete Teilnehmergruppe (Größe, Ort, Vorwissen, Erwartungen) an den Redner
  • Technik-Vorgaben des Redners lesen UND umsetzen
  • Technik vorab ausreichend prüfen

Für Redner

  • Offene Fragen stellen: Wer, wann, wo, warum, wie viele, welche, wie...
  • Saubere Auftragsklärung erspart Pannen
  • Eigene, lebendige Geschichten erzählen, statt "geklauter" Stories
  • Klare Botschaften, die auch in 18 Minuten (Referenz: TEDx/ Gedankentanken) zu transportieren sind
  • Backups bevorraten: Präsentation aus dem Laptop, einem USB_Stick, in einer Cloud, vorab an den Veranstalter geschickt
  • Präsentation in 4:3 UND 16:9 parat halten, um der jeweiligen Beamereinrichtung Rechnung zu tragen
  • An den aktuellen Bedürfnissen der Teilnehmer orientieren - wo brennt es gerade?
  • Im richtigen Format reden: Rede - Keynote - Fachvortrag

Für Frauen

  • Positioniert Euch klarer mit Euren Themen - wofür stehst DU?
  • Tretet ruhig mal nassforscher auf, ohne dabei aggressiv zu sein
  • Redet über Eure Projekte
  • Understatement - ist kein Marketingtool

Gegen Lampenfieber

  • Die ersten fünf Minuten mit allen Gesten, Gags und Finessen auswendig lernen und so einen sauberen Start hinlegen - alles Weitere kommt dann...

OnOff-Summit

  • Hier können die Teilnehmer die Facetten und Möglichkeiten des Online-Markting kennenlernen und für sich entscheiden, was für sie passt
  • Unternehmer können sich Dinge erleichtern, indem sie Abläufe idealtypisch automatisieren und so kundenfreundlicher agieren
  • Unternehmen können Geld und Zeit sparen, indem Prozesse digital ablaufen, die vorher menschliche Aufgaben waren 

Vorschau:

Die kommenden drei (!!!) Episoden beleuchten mal die andere Seite - denn darin geht es um 22 Impulse, wie Deine öffentlichen Auftritte als Redner besser gelingen. Ganz praxisnah und mit viel Hintergrundwissen aus 35 Jahren Berufserfahrung - darunter jede Menge Präsentationen, Vorträge, Messen, Workshops und Events....

Hier lernst Du mal "die andere Seite" kennen und erfährst damit natürlich auch, worauf Du achten solltest, wenn Du die nächste "Bühne" betrittst. Und das kann auch mal "nur" ein Netzwerkevent sein....

005 | Gute Redner kosten gutes Geld…

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Wer als Redner von seiner Arbeit leben möchte, muss dafür anständiges Geld nehmen - denn einen Vortrag zu halten kostet einfach weit mehr, als sich nur "mal eben" auf eine Bühne zu stellen und locker loszuplaudern...

Was Du in dieser Episode erfährst:

Wenn es um hochkarätige Redner geht, dann geht es immer schnell auch um Geld. Und irgendwie ist das ja auch erstmal komisch, wenn da einer für einen Vortrag von 45 Minuten gleich einen ganzen Tag abrechnet. 

In dieser Episode erläutere ich, warum er das tut und was Du in die Waagschale werfen kannst, um dennoch ein paar Euro weniger zu bezahlen...

Shownotes:

In dieser Episode gibt es keine expliziten Shownotes, da es um reine Informationsvermittlung geht. Das Skript weiter unten kannst Du quasi als Deine Checkliste verwenden, wenn es um Deine nächste Suche nach einem passenden Redner geht...
 

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Mein Skript zu dieser Episode:

Was kostet Dich ein guter Redner?

  • WOW-Faktor 1:
    Große Namen sind teuer – schau´ doch einfach mal bei den motivierten Newcomern, wenn Dir der Preis zu hoch ist.
  • WOW-Faktor 2:
    Gute Redner empfehlen auch mal Kollegen – wenn es um Terminüberschneidungen oder zu hohe Preise geht…nachfragen lohnt
  • WOW-Faktor 3 (diesmal für DICH!):
    Wir sprechen von einem kompletten Tageshonorar, auch für 30 min Vortrag (= Honorar + Anfahrtskosten + Anfahrtszeit), denn kaum ein Redner kann am gleichen Tag NOCH einen Vortrag verkaufen. Der Tag ist „verbraucht“ in seinem Kalender.
  • Honorare liegen zwischen 200 € und 20.000 € - alles eine Frage der Wertschätzung
  • WOW-Faktor 4
    Was nix kostet – ist auch selten seinen Preis wert…
  • Übernachtung (ab 100 € aufwärts, etwa 10 – 15 % vom Rednerhonorar)
  • Nebenleistungen
  • Verpflegung (Essen, Getränke)
  • Präsent
  • Goodies
  • Werbung/ Marketing

Honorarverhandlungen?

  • WOW-Faktor 5 (wieder für Dich!):
    Klar kannst Du über den Preis reden – doch was passiert dann im Mindset des gewünschten Redners?
  • Was bezahlst Du eigentlich mit Deinem Auftrag?
  • Ausbildung (fachlich und als Redner)
  • Kompetenzerwerb durch Weiterbildung
  • Intrinsische Motivation
  • Vorbereitung (individuell, Anpassung an gewünschte Redezeit…)
  • Materialien (FlipChart, Beamer, Laptop u.a.)
  • Marketing
  • Handouts
  • Video-/ Fotorechte
  • Mitarbeiter
  • Redneragentur/ Vermittlungsprovision
  • Versicherungen des Redners (Krankheit/ Ausfall u.a.)
  • Fachliteratur
  • Wochenende/ Feierabend…
  • Fragezeit NACH dem Vortrag
  • Zeit für Socializing in den Pausen
  • Nahbarkeit für Teilnehmer
  • Kleidung für den Auftritt
  • Technik, die der Redner selber stellt
  • VORBESPRECHUNG!!!
  • uvm.
  • Sprich das Thema Geld frühzeitig und selbstbewusst an – doch bitte erst dann, wenn der Redner alle Informationen hat, die er für ein Angebot braucht. Denn jeder Redner kalkuliert vor dem Hintergrund…
  • Wie gut passt der Zeitpunkt für mich (persönliche + Businesstermine, umliegende Aufträge, Gesundheitszustand u.a.)
  • Passt der Auftraggeber zu mir und meinem Wertekodex
  • Wie viel „Bock“ habe ich auf den Auftrag (Thema, Zielgruppe, Kunde, Zeitpunkt…)
  • Wie weit muss ich reisen? Mit oder ohne Übernachtung?
  • WOW-Faktor 6:
    Wie sympathisch finde ich meinen Gesprächspartner? Wie wertschätzend kommt er rüber?

Clever den Preis verhandeln…

  • WOW-Faktor 7:
    Mach´ deutlich, dass Du die Arbeit inhaltlich und auch vom Aufwand her wertschätzt
  • Vermittele dem Redner weitere Aufträge/ Kontakte
  • WOW-Faktor 8:
    Biete ihm ein „Testimonial“ an – per eMail, Brief oder Video
  • Ermögliche einem Redner, der auch Autor ist, seine Bücher zu promoten oder kaufe ihm welche als Präsent für Deine Teilnehmer ab…
  • Erlaube dem Redner, auch über sein Event zu sprechen und so Werbung zu machen
  • WOW-Faktor 9:
    Frage den Redner, was Du ihm statt mehr Geld bieten könntest: Waren, Dienstleistungen aus Deinem Angebot? Kontakte? Empfehlungen? Marketing?

Wie „buche“ ich den Redner?

  • eMail-Zusage als erste Vereinbarung
  • Rednervertrag (kann von Dir ODER dem Redner gestellt werden..)
  • AGB + Stornobedingungen beachten
  • Vorbesprechung vereinbaren
  • Technik-Abstimmung schriftlich (Mikrophon, Beamer, Laptop, Licht, Video u.a.)
  • WOW-Faktor 10:
    Schicke Deinem Redner 2 – 3 Tage VOR dem Event nochmal eine kurze, herzliche eMail/ einen Brief und formuliere die wesentlichen Informationen zu Anreise/ Parken/ Uhrzeit auf dem Programm/ Änderungen am Programm/ Dresscode/ wichtige Kontakte vor Ort/ Notfallrufnummer/ Ansprechpartner vor Ort…
    …und drücke VOR ALLEM auch nochmal Deine Vorfreude auf sein Kommen aus. Stelle noch eine Frage zum Inhalt, die Du gerne beantwortet wüsstest, wenn Du magst.

Vorschau:

Die kommenden drei (!!!) Episoden beleuchten mal die andere Seite - denn darin geht es um 22 Impulse, wie Deine öffentlichen Auftritte als Redner besser gelingen. Ganz praxisnah und mit viel Hintergrundwissen aus 35 Jahren Berufserfahrung - darunter jede Menge Präsentationen, Vorträge, Messen, Workshops und Events....

Hier lernst Du mal "die andere Seite" kennen und erfährst damit natürlich auch, worauf Du achten solltest, wenn Du die nächste "Bühne" betrittst. Und das kann auch mal "nur" ein Netzwerkevent sein....

004 | Wie Du die richtigen Redner für Dein Event findest…

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Du planst ein Event und möchtest, dass auf Deiner Bühne jemand eine bewegende Keynote spricht? Nun - dann tust Du gut daran, Dir vorher ein paar Eckdaten zu überlegen und dann sehr gut auszuwählen. Denn das Angebot ist ... riesig. 

Was Du in dieser Episode erfährst:

Wer eine Veranstaltung plant, braucht die richtigen Partner, um die Wirkung der Botschaft voll zu entfalten. Dazu gehört auch die Auswahl der passenden Redner, damit auch "rüberkommt", was gewünscht wird. Und zwar in der gewählten Tonart, mit der angemessenen Menge Humor, mit professionellen Botschaften und der richtigen Ansprache. 

In dieser Episode geht es um 5 Oberpunkte, die ich näher in Augenschein nehme und Dir Impulse und #WOW-Faktoren an die Hand gebe.

  • Wo suche ich nach guten Rednern?
  • Welche Aufgabe hat ein Redner für mein Event?
  • Woran erkenne ich Professionalität?
  • Worauf sollte ich bei der Auswahl achten?
  • Wirkfaktor Charisma

Shownotes:

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Mein Skript zu dieser Episode:

Wo suche ich überhaupt nach guten Rednern?

  • WOW-Faktor 1:
    Persönliche Empfehlungen
  • Selber Events besuchen
  • Internet (Suche via Google & Co.)
  • Social Media
  • Redneragenturen - Achtung: hier gibt es auch unseriöse Plattformen, wo Redner sich gegen Geld "einkaufen" können! In meinen Shownotes findest Du seriöse Anbieter.
  • Speaker-Plattformen im Internet
  • Programmheft vergangener Events

Welche Aufgabe hat mein Redner für mein Event?

  • WOW-Faktor 2:
    Gute Redner „öffnen“ das Publikum für Dein/ Ihr Thema
  • Vermittlung erwünschter Botschaften
  • WOW-Faktor 3:
    Menschen bewegen (= motivieren), sich/ etwas zu verändern

Wie erkenne ich Professionalität?

  • Wie viel Erfahrung hat der Redner im Thema, um dass es geht?
  • Wie viel Praxisbezug kann er liefern?
  • Referenzen Website
  • WOW-Faktor 4:
    Referenzen durch Nachfrage bei bisherigen Kunden…
  • WOW-Faktor 5:
    Lässt er Fragen/ Zwischenrufe/ Einwürfe zu – und wie geht er damit um?
  • WOW-Faktor 6:
    Rhetorik (Sprache, Stimme, Wortwahl, Satzbau…)

Worauf sollte ich bei der Auswahl achten?

  • Professionalität (Internet, YouTube, Podcast, Website, Blog, Telefon, Live, Empfehlung…)
  • Passende Botschaften
  • WOW-Faktor 7:
    Zum Anlass passendes Auftreten (Humor, Entertainment, Comedy, Business, Change…)
  • WOW-Faktor 8:
    Präsenz auf der Bühne
  • Name
  • Reputation
  • WOW-Faktor 9:
    Multiplikatorenfunktion
  • Social media-Auftritt (welche Plattformen? Wie professionell?)
  • WOW-Faktor 10:
    Interaktionsbereitschaft mit dem Publikum
  • Mag ich den Stil?
  • Erfahrung (seit wann auf der Bühne? Wie viele Auftritte im Durchschnitt pro Jahr?
  • Sprache?
  • WOW-Faktor 11:
    Nahbarkeit
  • Termin muss frei sein!!! Reservierung vorab? Wie lange?

Wirkfaktor Charisma

  • Storytelling mit Geschichten aus der Lebenswelt der Teilnehmer?
  • Souveränität/ Selbstbewusstsein
  • Humorfaktor wählbar
  • Emotionale Sprache
  • WOW-Faktor 12:
    5 Sinne ansprechend?
  • WOW-Faktor 13:
    Mann/ Frau
  • Persönlichkeit => Private Seite
  • Überzeugungskraft

Vorschau:

Geht es um gute Redner, dann geht es schnell auch um hohe Summen. In der nächsten Episode erläutere ich Dir, warum gute Redner wirklich gutes Geld wert sind.

Doch Du bekommst auch Impulse, wie Du professionelle Speaker auch mit etwas weniger Geld für Dein Event gewinnen kannst. Wenn Du etwas Mut aufbringst...

002 | Um welche Arten von Events es in diesem Podcast gehen wird…

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Heute schauen wir uns mal die einzelnen Arten von möglichen öffentlichen Auftritten ein bisschen genauer an, die uns im Business-Umfeld immer wieder begegnen. Denn Event ist keineswegs Event und jede Event-Form hat eine andere Erwartungshaltung seitens der Beteiligten...

Was Du in dieser Episode erfährst:

Wir gehen in dieser Episode die 5 Grundformen "öffentlicher Auftritte" durch, die vieles gemeinsam haben und sich doch deutlich unterscheiden. Doch eines ist sicher: Du kannst in jeder Episode etwas für Dich mitnehmen...

  • Messe
  • Vortrag
  • Training/ Workshop
  • Präsentation
  • Events/ Veranstaltungen

Shownotes zu dieser Episode

  • Heute gibt es keine Shownotes ... denn diesmal geht es erst einmal um eine gemeinsame Verständnisbasis von der Materie 

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Skript zu dieser Episode

Ich hänge Dir mein Skript hier an, damit Du - wenn Du mal keine Zeit zum Hören hast oder einfach lieber liest - auch bestens bedient bist. Doch aufgepasst: Dieses Skript ist das, was ich mit in den Studiokeller nehme, wenn ich eine neue Episode einspreche. Es ist das, was ich mir VORGENOMMEN habe. Doch es kommt an vielen Stellen anders, denn ich spreche spontan und mit Seele. Wenn Du mehr willst, kannst Du also immer noch in den Podcast reinhören...

Messen

Du – oder Dein Unternehmen - bist als Aussteller auf einer Messe. Das bedeutet, dass es hier weniger um den direkten Produktverkauf, sondern eher um die Sichtbarkeit und das Kontaktemachen geht.

Du buchst einen Stand auf der Messe. In der Regel entscheidest Du über die Größe der zu buchenden Fläche – doch über den Standort entscheidet meist der Messeveranstalter. Gute Standplätze werden im Laufe der Jahre „erdient“ und auch schon mal „vererbt“. Doch wer ein wenig Mut aufbringt und bei der Messe anfragt, kann oft Einfluss auf seinen Standplatz nehmen. Und das…macht mächtig Sinn.

Ausstellerhandbücher

Zudem haben die meisten Messen so genannte Ausstellerhandbücher. Darin finden sich Dinge wie Standformen, - preise, Infos zu Auf- und Abbauzeiten, Anfahrt, Marketingmaterialien und eine Menge mehr. Weiterhin findest Du darin auch die Kontaktadressen zu den Firmen, bei denen Du Messemobiliar mieten kannst.

Doch genau da fängt es schon an: Machst Du es Dir bequem und buchst einfach dort die angebotenen Möbel – vom Stehtisch bis zur Rückwand – die dann am Messetag am Standplatz fertig auf Dich warten? Teils angeratzt, verschmutzt und wenig ansehnlich? Oder besorgst Du Dir eigenes Mobiliar, welches besser zu Dir und Deinem Thema passt?

Auch Deine Selbstdarstellung im Messekatalog birgt spannende Potentiale, die Deinem Erfolg zuträglich sein können. Und mal ehrlich: So ein Tag auf der Messe ist teuer. Und…anstrengend. Sehr anstrengend. Macht es da Sinn, gemütlich verdeckt hinter einer Theke zu hocken und abzuwarten, ob da überhaupt jemand kommt? Nein. Es braucht aktiven Einsatz!

Warum sich dieser Einsatz lohnt? Nun, darüber sprechen wir in einer separaten Episode… 

So ganz nebenbei kannst Du auf vielen Messen auch noch einen Slot für einen

Vortrag

buchen. Ja, der kostet meist extra Geld und macht extra Arbeit. Doch je nach Thema und Bedarf kann das eine gute Investition sein. Denn so eine Keynote – also ein Schlüsselvortrag – hat schon noch eine ganz andere Sichtbarkeit, als ein Mini-Workshop auf Deinem Messestand. Und der ist ein 100iger Gewinn gegenüber dem Nichtstun mit verschränkten Armen…

Vorträge kannst Du aber auch zu vielen anderen Anlässen halten: Auf einer Firmenfeier, zu einem privaten Jubiläum, auf einem Redner-Event, bei einer Fachtagung, in einem Meeting, vor Kollegen, vor Kunden, vor geladenen Gästen…oder auch alleine daheim vor einem Spiegel oder der Videokamera. Letzteres übrigens probate Mittel, sich ständig zu verbessern und die Inhalte im Kopf zu verankern. Das aber nur am Rande…

Wenn Du einen Vortrag halten willst/ sollst/ darfst/ musst – dann ist es zuallererst eine Frage Deines Mindsets. Also Deiner inneren Einstellung dazu. Ist doch vollkommen logisch, dass ich da jemand leichter tut, der über sein Herzensthema sprechen darf, als jemand, der aufgrund seiner Position einfach „zuständig“ ist. 

Ein legendärer Vortrag...

Ach Herrje – ich erinnere mich da an einen legendären Vortrag eines Verbandvorsitzenden beim Stehempfang auf einer Jahrestagung. In vollkommen legerem Ambiente und bei einer insgesamt sehr lockeren Veranstaltung. Dieser Herr schaffte es, 15 Minuten lang über Zahlen, Daten und Fakten (ZDF) zu referieren. Weil er eben „locker-humorvoll“ nicht kann – und sich in das flüchtete, was sein Metier war (und wohl auch noch ist…). Wer reden MUSS wird selten gut sein. Es sei denn, er arbeitet an seiner inneren Haltung – und entwickelt seine eigene Form von Spaß daran…und wird damit zunehmend entspannter.

Denn gute Vorträge sind eine Frage der Übung. Zu viel Übung wiederum macht gute Vorträge dann auch irgendwann wieder….uninspiriert. Viele Top-Redner kennen das: Sie würden gerne endlich mal wieder über andere Themen reden, werden aber von Veranstaltern immer wieder mit einem alten Signature-Vortrag gebucht. Weil den in der Vergangenheit immer mal wieder jemand „ach so toll“ fand.

Kurzum: Wenn Du Dir die Freiheit nimmst, Deinen Vortrag an Deinen eigenen Stil anzupassen und aus dem „müssen“ ein „wollen“ zu machen, dann wirst Du damit Deine Motivation verändern. Im Härtefall kann es sogar passieren … dass Du am Ende sogar Spaß daran entwickelst. Es gibt schlimmere Vorstellungen, oder?

Training/ Workshop

Du darfst als TrainerIn Dein Wissen weitergeben? Eigentlich eine coole Sache. Ich verstehe oft nicht, warum sich manche Workshop-Leiter oder Trainer damit so schwertun. Da wird ein Wissenskonzept uninspiriert abgespult. Zwischenfragen und Impulse von Teilnehmern werden abgeschmettert und der Zeitplan hemmungslos überzogen. Ach – und gerne wird der Beamer samt Präsentation als Wissenstütze „missbraucht“.

Viele Trainer haben so ihre Probleme mit der flexiblen Gestaltung des Ablaufs. Weil es eben nicht ins Konzept passt. Sie schaffen ein starres Korsett aus Inhalten und arbeiten diese dann der Reihe nach ab. Weil sie das in der Trainerausbildung als „didaktisch nutzbringend“ gelernt haben. Was sie dabei vergessen, ist der Mensch, der ihnen gegenübersitzt. Denn der…tickt eben nicht immer nach Plan.

Zudem hat sich seit der Trainerausbildung oft auch eine Menge geändert. Insbesondere Lerntechniken haben sich weiterentwickelt. Es gibt die Betrachtung der Lerntypen und der Kommunikation mit diesen unterschiedlichen Lern-Präferenzen.

Um wirklich nachhaltig zu lernen, ist es wesentlich, die Menschen ins TUN zu bringen. Neudeutsch heißt das Teilnehmeraktivierung. Und wird viel zu oft für lahme Abfragen oder leidige Gruppenspiele missbraucht. Dabei steckt da so viel Musik drin – denn die Menschen WOLLEN aktiv werden. Nur oft eben auf andere Weise, als der Trainingsplan vorsieht…

Wenn Du dazu mehr erfahren willst, dann freue Dich auf eine der nächsten Episoden…denn darauf werde ich am Beispiel der Organisation des MUTmacherTAGES auch noch genauer eingehen...

Präsentation

Für mich ist das eines der leidigsten Themen in Bezug auf den Auftritt vor Publikum. Denn hier gibt es aus meiner Erfahrung das größte Minenfeld für Pleiten, Pech und Pannen. Zumal immer gerne auf die leidige Präsentationskrücke PowerPoint (gerne auch Keynote für die Obstliebhaber oder auch Prezi und andere Formen) zurückgegriffen wird.

Im Ergebnis endet das oft im „betreuten Vorlesen“. Weil der Präsentator im Thema eben eher wenig sattelfest ist. Und deshalb seine eigenen Folien – fein mit Blick zur Leinwand, statt zum Publikum - verzweifelt abliest.

Diese Folien sind gerne mit jeder Menge Text und – mehr oder minder - wunderschönen Zahlen-Grafiken zugepflastert. Soll kompetent wirken. Ist allerdings nur nervig. Und manchmal mitleiderregend. 

Der Beamer als Erinnerungskrücke 

Viel zu schnell ist mit einer Rückfrage der Beweis erbracht, dass die Zahlen keineswegs von ihm erarbeitet wurden. Weil er diese eher selten qualifiziert erläutern kann….doch Hauptsache das Unternehmenslogo, der Titel, das Datum, der Name des Redners und der Dateipfad sind sauber auf jeder einzelnen Folie zu lesen. Und am Ende ertönt ein erleichtertes: „Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit“. Die er allerdings seit geraumer Zeit längst verloren hatte….

Zudem braucht es auch heute noch viel zu oft einen abgedunkelten Raum für eine Beamer-Präsentation.

Doch so ein Lichtmangel macht halt müde - und so…wirken schlechte Präsentationen doppelt einschläfernd. Wenn der Präsentator zudem noch undynamisch und mit leider, unmodulierter Stimme spricht….ist es um das Publikum schnell geschehen: Es taucht in die Tiefschlaf-Phase ein.

Wenn Du das vermeiden möchtest, dann verfolge weiter diesen Podcast – oder komm´zu einem Coaching zu mir, damit wir Deine Präsentation schon mit kleinen Mitteln um Klassen nach vorne bringen. Denn auch Dir als Präsentator kann mit Lerntechniken und überzeugenden Tipps der Weg zu begeisternden Präsentationen geebnet werden.

Veranstaltungen/ Events

Auch das ist eine Form von Auftritt – denn wenn Du ein eigenes Event organisierst, dann wirft das breites Licht auf Dich und Dein Unternehmen. Hier darfst Du Dich um fast alle Faktoren selber kümmern. Kannst dafür aber auch sehr viel selber steuern. Und je früher Du da mit einem wirklich durchdachten Konzept beginnst, desto leichter – und preiswerter – wird es im Verlauf.

So – jetzt kommt es erstmal richtig knüppeldicke.
Setz´ Dich lieber hin, denn die Liste wird….nunja…etwas länger…

Aufgabenliste - was alles so ansteht...

Angefangen von der Idee über die Programmgestaltung, den Veranstaltungsort, die Verpflegung, das Marketing, den Ticketverkauf oder die Einladung, die Redner, die Workshops, das Rahmenprogramm, die Übernachtungen, das Budget, die Präsentationen, die Technik, die Anfahrtsbeschreibungen, die Give Aways oder Goodie-Bags, die Präsente für die Referenten, die Abrechnung, das social media-Marketing, die Storni, Nachfragen und Sitzordnung, die Barrierefreiheit, den Umweltschutz. Und das…war längst nicht alles. Denn alleine das Thema Catering ist ein Thema für sich – denn sicher hast auch Du im Freundes- und Bekanntenkreis hoch respektierte Vegetarierer, Zöliakie-Patienten (das sind die mit der Gluten-Unverträglichkeit), Lactose-Intoleranten (die kein tierisches Milcheiweiss vertragen), Hardcore-Steakesser, Veganer oder Allergiker. 

Zudem brauchen beispielsweise Rollifahrer mehr Platz und dürfen aus feuerpolizeilichen Gründen keinesfalls überall Platz nehmen. Oder es braucht spezielle Ausschilderungen für Menschen, die nicht lesen können oder eine Sehschwäche haben. Es braucht Dolmetscher oder Gebärdensprachler. 

Hier kannst Du auf voller Linie punkten, wenn Du einen guten Job machst. Und der startet mit einer guten Konzeption. Hier ist es sehr hilfreich, wenn Du Dich von Profis beraten und begleiten lässt. Kostet zunächst etwas mehr, erspart Dir aber gerne den einen oder anderen Fehler. Der oft deutlich teurer werden kann.

Vorschau

So – jetzt hast Du einen Überblick über die Auftritts-Formen, die mir immer wieder begegnen. Und die auch an vielen Stellen Eingang in den weiteren Verlauf dieser Podcast-Episoden finden werden.

In der nächsten Episode geht es weiter mit einem der wichtigsten Punkte rund um ein gelungenes Event mit dem WOW-Faktor: Dem Konzept…sei gespannt auf eine bewegende Episode, in der es viel zu lernen gibt…