Online-Meeting: 6,6 Impulse für mehr Erfolg

Über ein Jahr leben wir jetzt – im Eiltempo zwangsdigitalisiert - in dieser Online-Welt. Wir hangeln uns von Online-Meeting zu Online-Meeting. Doch viele von uns haben sich bisher noch sehr wenig Gedanken dazu gemacht, wie sie dabei wirken. Oder gar wirken wollen. Sehr vielen fehlt auch einfach der Blick auf das Positive darin …


Online-Meeting: Ich bin gekommen, um zu bleiben…

Jetzt ist es wirklich an der Zeit, aus der Phase der Schnell-Digitalisierung in eine Welt der „Digitalkultur“ umzusteigen. Es ist an der Zeit, ein paar Grundvoraussetzungen zu schaffen, die dieses „Online“ für alle ein wenig erträglicher gestalten. Wer jetzt noch darauf hofft, dass das mit dem Online-Meeting irgendwann alles wieder  o sein wird, wie vorher … irrt. Wir werden ab sofort mit diesem „Online“ leben müssen. Ähem, nein, leben DÜRFEN. Denn so ein Online-Meeting hat auch viel Gutes.

Du rümpfst die Nase? Nun, hast Du schonmal den Blick darauf gewendet, welche guten Seiten diese Online-Welt auch für Dich bereithält? Es haben sich digital so viele Schranken für uns geöffnet:

  • Du kannst Dinge von zuhause statt aus der Firma erledigen. Das spart Dir so eine Menge Lebenszeit, die sonst für die Fahrt zur und von der Arbeit draufgegangen wäre.
  • Du kannst Menschen „treffen“, die sonst räumlich viel zu weit weg von Dir saßen – so knüpfst Du neue, weit reichende Netzwerke. Manchmal sogar international.
  • Du hast die Möglichkeit, an vielen neuen Fortbildungen und Kursen, Unterhaltungsevents und Vergnüglichem teilzunehmen, die sonst für Dich unerreichbar schienen – zu teuer, zu weit weg, falscher Termin. Heute hast Du da weit mehr Flexibilität beim Angebot und der Terminauswahl.
  • Wir alle sind kreativer geworden und zeigen an vielen Stellen einen deutlich gewachsenen Grad an Flexibilität, alltagstaugliche Lösungen zu entwickeln. Oft ist das Neue, was sich jetzt entwickelt besser als das, was „wir schon immer so gemacht“ haben.
  • Wir geben im Alltag weniger Geld für sinnloses „Zeug“ aus (also Frust- und Spontankäufe die nachher in den Schränken verrotten) und haben auf diese Weise deutlich mehr finanziellen Spielraum für beispielsweise Fortbildung oder gesunde Ernährung, gute Technik oder Coaching.
  • Wir haben die einmalige Chance, mehr Zeit mit unseren Lieben zu verbringen. Partner, Kinder, Familie, Haustiere … und wir haben eine gute Ausrede, warum wir seltener bei der ungeliebten Verwandtschaft „mal eben so vorbeikommen“ können.
  • Wir sparen sooo viel Geld, weil wir seit Beginn des Sprungs in diese digitale Miteinander-Welt eigentlich nur noch „obenrum schön“ sein müssen (den Begriff hat Webverbesserin Mira Giesen 2018 auf der Podcasthelden-Konferenz in Düsseldorf geprägt und ich finde ihn grossartig).
  • Edle Schuhe? Stoffhose? Kostüm? Lagern bei mir seit März 2020 im Grunde ungenutzt im Schrank. Wenn ich mal zum Einkaufen vor die Tür gehe, fühle ich mich in Jeans und Sneakers schon „richtig gut angezogen“. Es ist mir beinahe lästig, mir für einen Spaziergang eine „richtige Hose“ anzuziehen … lach.

Klar hat das Thema Online-Meeting auch negative Seiten. Angefangen bei der Ausgangssperre über fehlende Urlaubsoptionen bis zum Zwist der Meinungen in der Gesellschaft. Doch wie immer gilt: Alles hat seine schlechten, aber eben auch seine guten Seiten. Und gerade jetzt scheint es wohltuend, den Blick mal auf das Gute zu lenken.

Online-Meeting | Impuls 1: Gewinne Deine Neugierde zurück

Wenn der nächste Termin für ein Online-Meeting ansteht, dann ändere mal ganz bewusst Deinen Blickwinkel: Was ist das Gute in all dem (vermeintlich) Schlechten? Was kannst Du ganz persönlich dazu beitragen, dass es künftig online besser läuft? Welche Grundregeln sollten als „Knigge“ allgemein gelten, wenn es um die zukünftige Online-Zusammenarbeit geht?

Du kannst nämlich weit mehr tun, als Du denkst. Du bist nicht das „Opfer“ einer von anderen geschaffenen Online-Welt. Sondern Du bist ebenso ein Bewohner derselben, wie alle anderen auch. Also kannst Du über Deinen Lebensraum mitbestimmen und Dir so eine lebenswerte Online-Welt schaffen. Mit einer Dir wohltuenden Lebensqualität. Doch dafür musst Du zuallererst auch wissen, was Du Dir wirklich wünschst, wenn es um das Miteinander in der digitalen Welt geht.

Ist sie Dir bisher zu schnelllebig? Dann sorge für einen bewussteren Umgang mit den Ressourcen Zeit und Energie. Du musst nicht alle Online-Termine mitmachen, nur weil Dich gerade jemand darum bittet. Werde wieder Herr Deiner eigenen Lebenszeit und lasse Dich weniger fremdbestimmen. Du zweifelst, dass das geht? Manchmal ist es nur ein einfaches „Nein“, was Dich vom gefühlten Erfolg trennt. Sei mutig und spreche es aus, wenn es Dir notwendig scheint. Du hast nur das eine Leben – und kein Chef oder Kollege dankt es Dir, wenn Du Dich jetzt aufreibst. Ach - und lass Dich keinesfalls von FOMO vereinnahmen. FOMO steht für Fear Of Missing Out, das ist die Angst, etwas zu verpassen. Weil es aktuell so viele tolle Angebote gibt. Was Du wirklich brauchst, kommt beizeiten wieder. Dann vielleicht auch in einer deutlich besseren Version.

Ist sie Dir bisher zu technisch anspruchsvoll? Suche Dir Menschen, die Dir diese Welt einfach näher bringen. Indem sie das Ganze so erklären, dass Du es verstehst und Spaß daran entwickeln kannst. Das ist nämlich alles kein Hexenwerk, sondern oft wirklich simpel. Wenn Du da Unterstützung brauchst, sprich mich gerne an. Ich gelte als echte Ermutigerin, wenn es um das Bezwingen der Technik-Drachen geht 😉


Online-Meeting | Impuls 2: Suche Dir Verbündete und macht gemeinsame Sache

Zuallererst eine gute Nachricht: Du bist in keiner Weise allein. Wirklich nicht. Viele Menschen neben Dir finden diese Online-Kiste auch jetzt noch sehr irritierend und befremdlich. Doch wie so oft ist es eine Portion „Noch-Nicht-Wissen“, die uns abhält, Dinge für uns zu entdecken. Also macht Euch doch einfach im Team schlau. Schafft gemeinsame Lern-Erlebnisse, die Euch auch noch über das Business hinaus miteinander verbinden. Bucht gemeinsame Kurse, testet gemeinsam Plattformen oder Tool aus.

Fordert vom Arbeitgeber Unterstützung in Form von Fortbildung ein. Fragt Menschen, die sich schon gut mit sowas auskennen.

Geh in die Selbstverantwortung und erobere Dir diese noch fremde Welt. Sie wird schnell zu Deiner werden, wenn Du die Rolle des Opfers – andere haben gefühlt dafür gesorgt, dass Du das tun MUSST - verlässt und eigene Entscheidungen triffst. Dann bist Du nämlich wieder Handelnder im eigenen Leben.

Online-Meeting | Impuls 3: Sprich Klartext – und bleibe dabei wertschätzend

Der Blick direkt von unten auf die üppig wuchernden Nasenhaare des älteren Kollegen oder den zunehmend breiten Scheitel des Chefs, zu tief in den Ausschnitt der jungen Kollegin oder einfach nur in die Dunkelheit einer vor einem Fenster sitzenden schemenhaften Menschen-Silhouette – das ist momentan Alltag in unserer Online-Welt. Weil sich viel zu viele Menschen nach NULL Gedanken darüber machen, wie sie eigentlich vor der Kamera auf andere wirken.

Dein erster Job ist es daher, Deine eigene Wirkung zu überprüfen. Hast Du die Kameralinsen auf Deiner Augenhöhe? Wenn nein, stelle Dein Laptop auf Kisten oder Bücher. So lange, bis Du mit entspannt geradem Nacken in die Kamera schauen kannst. Wirkt weniger arrogant auf die, auf die Du bisher herunter geschaut has. Und ist deutlich entspannender für Deine Nackenmuskulatur.

Job Nummer 2 ist Dein „Ton“. Hier ist zunächst weniger Deine Wortwahl gemeint, sondern der hörbare Ton bei Deinen Meetings-Partnern, wenn Du sprichst. Während Du Dich selbst immer gleich hörst, kommt auf der anderen Seite ein ganz andere Ton an. Dieser hängt mit zu vielen Faktoren zusammen, um sie hier ausführlich darlegen zu können. Doch bitte (!!!) teste das mal mit Deinen Kollegen oder Freunden, indem Du gezielt nachfragst, wie klar, deutlich und laut genug sie Dich hören. Bitte benutze nach Möglichkeit kein eingebautes Mikrophon und auch keine eingebaute Kamera, da diese oft von unterirdischer Qualität sind. Besser ist in jedem Fall die Nutzung einer externen Webcam. Oft sehr gut mit eingebautem Mikrophon. Oder gar ein zusätzliches externes Mikrophon – beispielsweise das Headset von Deinem Smartphone. Du willst wissen, was ich da so nutze? Dann klicke HIER.

Als drittes sorgst Du dafür, dass Du Dich mit einer guten Webcam und vor allem vor einem aufgeräumten Hintergrund zeigst. Ob Du es glaubst oder nicht: Online-Meetings sind für alle Beteiligten weit weniger anstrengend, wenn die Teilnehmenden sich mit gutem Ton, in gutem Licht mit guter Kamera und vor allem in aufgeräumtem Kontext präsentieren. Denn erst dann haben wir eine Gesprächssituation, die einem normalen Miteinander in der Präsenz annähernd entspricht.

Wenn Du bei anderen Teilnehmenden bemerkst, dass sie sich sehr unglücklich – also anstrengend für alle anderen – präsentieren, dann sprich es bitte auch wertschätzend an. Nicht im Online-Meeting vor allen, sondern im Nachgang und unter vier Augen. Freundlich und zugewandt – aber deutlich. Ich stelle immer wieder fest, dass es vielen Menschen gar nicht bewusst ist, wie sie online so auf uns wirken und dass sie sogar dankbar sind, wenn wir es ihnen nett und höflich mitteilen.

Ich hatte gerade letzte Woche wieder eine Gruppe, bester Beispiele dafür, wie Mensch es keinesfalls machen sollte: Es wurde Kaugummi gekaut, vor der Kamera im Sessel gefläzt, offen gegähnt (okay, es war ein Abendevent …) und zu viele saßen vor sonnenbeschienenen Fenstern einfach nur noch dunkel als Silhouette vor der Kamera. Manche habe ich kaum verstanden, andere wiederum hatten den Ton brüllend laut. Das alles ist vermeidbar. Du kannst also aktiv dazu beitragen, dass wir das alles künftig nicht mehr so häufig erdulden müssen.

Da kommt mir doch gleich noch ein weiterer wichtiger Punkt:

Online-Meeting  | Impuls 4: Fördere das soziale Miteinander in der digitalen Welt

Lebe Pünktlichkeit in Online-Events vor. Sie ist online genau wichtig und wertvoll, wie in Präsenzveranstaltungen. Wer ständig zu spät kommt, um damit seine eigene Bedeutung verdeutlichen  zu wollen, ist im Grunde ein armes Würstchen, das sich in den Mittelpunkt rücken will, um sich wichtig zu fühlen.

Da es immer wieder auch technische Zutrittsprobleme gibt, starte ich als Moderatorin nie direkt pünktlich ins Thema. Sondern ich gehe erstmal die Inhalte aus Impuls Nummer 3 freundlich und ermutigend mit den Teilnehmenden durch. Das sorgt dafür, dass die Pünktlichen direkt aktiv angesprochen und sich wertgeschätzt fühlen – und die Zuspätkommer nix verpassen. Wer nach fünf Minuten immer noch nicht im Meeting ist, der darf sich bei mir auf ein eher frostige Behandlung gefasst machen – denn ich unterstütze keinen respektlosen Umgang mit der Lebenszeit anderer.

Sozialer Umgang bedeutet aber auch, dass Du mit darauf achtest, dass auch die stilleren Teilnehmenden mal zu Wort kommen. Dass ein Monolog-Profi mal seine Grenzen aufgezeichnet bekommt. Dass Menschen ohne Kamera daran erinnert werden, dass Kommunikation ein Gegenüber braucht und sie im Präsenzmeeting ja wohl auch eher selten mit einer braunen Packpapiertüte überm Kopf teilnehmen würden. Klare Worte für ein besseres Miteinander. 

Online-Meeting | Impuls 5: Moderiere bewusst – und unterstütze andere Moderatoren

Du bist im Online-Meeting keineswegs nur zuhörender Teilnehmer, sondern auch Teilgeber. Mit Deinem Input bewegst Du etwas rund um die teilnehmenden Menschen und das Thema an sich. Du darfst - und solltest – diese Rolle mit Leben füllen. Wenn Du merkst, dass der Moderator des Meetings sehr gerfordert ist, neben seinem Thema auch noch die Gruppe zu managen, so biete Deine Hilfe an. Indem Du sanft „zupackst“, indem Du einfach den Chat beobachtest und ihm rückmeldest, wenn er dort etwas übersieht. Oder indem Du auf den Zeitplan achtest und ihn erinnerst. Niemals aufdringlich oder übergriffig, sondern dezent und mit Bedacht.

Du kannst auch ganz aktiv per „Privatnachricht“ an den Moderator ihm im Chat mitteilen, wenn Du gewillt bist ihn zu unterstützen. Ganz einfach höflich anfragen: Kann ich etwas tun, um Dich bei dem Meeting zu unterstützen? Oft fragen auch Moderatoren schon, ob sich jemand mit der Plattform und ihrer Bedienung auskennt. – dann melde Dich bitte zügig, wenn Du was tun kannst. Das macht für alle das Erlebnis geschmeidiger.

Das Wichtigste, was Teilnehmende tun können: Reaktionen zeigen. Das Gesicht bewegen. Lächeln. Aufmunternd nicken. Fragen stellen. Kurzum: Dem Moderierenden aktiv  das Gefühl geben, dass seine Bemühungen irgendwo „ankommen“. Ihm ein visuelles Feedback geben.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es unfassbar ermüdend und entmutigend ist, wenn Deine Teilnehmer-Gruppe die ganze Zeit gesichtsstarr und in den Augen abwesend vor der Kamera sitzt. Während Deine Teilnehmenden in Wahrheit vermutlich sehr konzentriert und aufmerksam sind, schauen sie für Dich dann nämlich eher grimmig drein und Du bist Dir manchmal unsicher, ob es nicht doch längst ein Standbild beim einen oder anderen ist. Besonders Männer beherrschen diese Standbild-Haltung - teils über Stunden - nahezu perfekt. Bei Frauen gibt es tatsächlich - so meine Erfahrung - deutlich mehr „Gesichtskino“.


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Online-Meeting | Impuls 6: Präsentiere Dich so, wie Du es Dir von anderen wünschst

Was ich mit dieser Überschrift meine ist: Sei ein Vorbild. Zeige selbst das, was Du Dir von den anderen wünschst. Ob angenehmer Bildhintergrund oder sprachliche Wertschätzung, ob Top-Ton oder Pünktlichkeit. Zeige Dich auf Augenhöhe, in gutem Licht und mit sauberem Ton. Schaffe ein für das Auge angenehmes Hintergrundbild hinter Dir und mache Drin Gesicht samt Mimik und Gestik für Andere sichtbar.

Präsentiere keinesfalls mittels Beamer-Präsentation als langatmiges "betreutes Vorlesen", sondern bringe Abwechslung in Spiel. Sprich die Teilnehmenden namentlich an und achte empathisch auf ihre "Signale". Da gähnt jemand? Einer kaut verstohlen? Jemand hibbelt auf dem Stuhl? Also könnten Müdigkeit, Hunger oder der Wunsch nach einem Besuch auf 00 der Grund sein. beachte diese Zeichen und lege eine Pause ein. Deine teilnehmenden werden es Dir danken!

Du brauchst ein paar coole Aktivierungen? Vielleicht kann ich Dich mit unserem Online-Burger verführen!

Versuche, anderen Moderierenden das Leben keinesfalls zu erschweren. Denn das Leben als Online-Moderator ist deutlich anspruchsvoller, denn als Präsenz-Moderator. Weil jetzt eben auch die ganze Technik noch dazukommt und die einfach auch (noch) nicht immer sauber ihre Aufgaben erledigt. Zu sehr optimieren die Plattform-Anbieter noch ihre Angeboten - oft in dem Moment nicht zu unserem Vorteil. Doch auch damit werden wir noch eine Zeit zu leben haben.

Online-Meeting mit vielen Videos

Online-Meeting | Impuls 6,666: Mission #Imperfektionrockt

Was macht es uns eigentlich so schwer, uns gut vor der Webcam zu „verkaufen“? In vielen Fällen ist es schlicht die eigene Erwartungshaltung. Wir meinen, wir müssten von vornherein alles perfekt können – und machen – zu müssen. Dabei ist im Grunde das Gegenteil der Fall.

Diese Welt ist für die meisten noch eher neu. Was neu ist, nötigt uns Respekt ab. Wer. Sich jetzt aber traut und in die Arena steigt, dem ist das Wohlwollen der Mitmenschen sicher. Eben weil noch so. viele so unerfahren sind, würdigen wir viel. Mehr, wenn sich Menschen einfach nur Mühe geben. NOCH sind wir nämlich in der Situation, dass erkennbare Mühe alleine doch noch genügt. Das wird sicher nicht mehr allzu lange Zeit so bleiben. Mit dem Grad der Übung steigt der Anspruch. Doch verdammt: Wir messen uns auch selbst viel zu leicht an den falschen Maßstäben messen.

Würde ich als Online-Expertin mich jetzt mit vielen meiner – meist männlichen – Kollegen messen, wäre ich schnell in einem technischen Wettrüsten gefangen. Doch ich gehe meinen eigenen Weg und setze auf menschliche, statt die technische Professionalität. Ich finde, weniger ist mehr. Gerade bei der Technik. Denn der Einsatz hochwertigster Technik schafft böse Hürden. Menschen mit leichter bis schwerer Technik-Phobie setzen dann gleich ganz aus, statt sich mutig ranzutrauen.

Mancher Moderator verhakt sich auch beim Einsatz zu vieler – vermeintlich ach so toller – Online-Apps und Tools. Meine Mission ist, dass wir ruhig imperfekt sein dürfen. Nein, eigentlich unbedingt auch SOLLEN! 

Denn nur wer das Risiko des Scheiterns in Kauf nimmt, kann sich auch für Erfolge feiern. Imperfektion macht sympathisch. Weil es menschelt. Weil hier jemand zeigt, dass er sein Bestes gibt und es eben nicht immer sofort gut geht. Wichtig ist, dass wir uns selbst gestatten, auch mal Fehler zu machen. Weil wir uns so den Freiraum geben, Dinge mutig auszuprobieren.

Fazit:  

Imperfektion: Das darf nun nicht heißen, dass wir von einem Patzer zum anderen stolpern. Sondern dass wir jedes nächste Mal bereit sind, eine neue Variante zu entdecken. Dass wir aus unseren Fehlern lernen und daran wachsen.  Dass wir unsere Komfortzone zum Wohle aller zu verlassen gewillt sind.

Jeder Erfolg auf diesem Weg macht uns souveräner.

Ich wünsche Dir viel Spaß in der Lernzone. Wenn Du Dir jemanden wünschst, der Dich auf diesem Weg begleitet, dann melde Dich gerne bei mir. Ich bin auf meiner Reise in die Online-Welt seit 2008 einfach schon ein großes Stück des Weges voraus gegangen. Doch ich kann mich an  nahezu jeden einzelnen Stolperer unterwegs noch gut erinnern. 

Heute ist mir klar: Online gehört jetzt als fester Bestandteil zu unserem Leben. Es wird sich rasant weiter entwickeln und jeder, der sich nicht langsam auf den Weg macht, um sich auf dieser neuen Weltkarte zurecht zu finden, wird sich schon bald in einer ganz anderen Liga befinden: Derer, die zurück bleiben. Die den Anschluss verlieren. Derer, die sich selbst dafür gram sein werden.

Wenn Du auf keinen Fall zu dieser Gruppe dazu gehören willst, dann wage jetzt den Schritt und traue Dich, online sichtbarer zu werden. Traue Dich, Deine Expertise in Online-Meetings auch zur Schau zu stellen und die Zukunft aktiv mit zu gestalten. Sei ein zielgerichteter Vorangeher, statt ein fremdgesteuerter Reagierender. Und gönne es Dir, auch mal einfach Spaß an dem zu haben, was Du da gerade tust und erlebst. 


Schreib mir gerne einen Kommentar, wie Du aktuell mit diesem Online so umgehst. Was Dir daran gefällt oder auch, was Dir echt auf die Nerven geht. Dann finden wir gemeinsam Lösungen für eine bessere Welt in Digitalien.


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