Online-Trainings: 9 Irrtümer zu Preis und Wert

Jetzt mal ehrlich: Ist Dir als Einkäufer guter Fortbildungen auch schon mal der Gedanke gekommen, dass diese Online-Trainings doch eigentlich viel günstiger fürs Unternehmen sein müssten? Denn da fallen doch viele Kosten weg und der externe Trainer sitzt gemütlich zuhause?

Ich bin eine von "denen", die aktuell nahezu ausschließlich online trainieren. Seit März. Ich unterstütze als Online-Mentorin vor allem Kollegen und kleine Unternehmen. Darin, wie sie sich und Ihre Angebote oder Dienstleistungen online zielführend präsentieren und vermarkten können. Ich möchte daher heute mal mit ein paar grundlegenden Irrtümern aufräumen. Doch lass´ uns - bei allen Irrtümern, die noch folgen werden - zuerst mal die positive Seite daran betrachten:

Reisekosten und -zeiten werden deutlich reduziert

Lass´ uns mit einem großen Vorteil dieses "Online-Dings" starten: Es wird vieeel weniger gereist. Das ist gut für die Umwelt. Vor allem aber jubelt der Budgetverantwortliche Deiner Firma. Denn er sieht auf einen Blick, dass seine Mitarbeitenden und Kollegen bei Online-Angeboten deutlich weniger Reisekosten produzieren. Dass sie weniger Abwesenheit vom Arbeitsplatz haben. Dass sie nicht auch noch auf Firmenkosten verpflegt werden müssen.

Das ist auch auf der Seite der Trainierenden so. Sie verbringen deutlich weniger Zeit in Hotels, auf der Straße oder in der Bahn. Das schafft neue Freiräume - und ermöglicht eine gesündere Ernährung. Daher sollen sie ihre Energie jetzt doch bitte in neue Themen, Fortbildung und Projekte investieren ...

Irrtum 1: Der Trainer hat jetzt mehr Zeit

Das ist der wohl größte Irrtum von allen. Denn nahezu alle Trainer in meiner Filterblase haben seit Start der erzwungenen Fast-Food-Digitalisierung weltweit ein großes Problem mehr: Ihnen wurden im März von jetzt auf gleich die bislang vollen Kalender geleert. Alles, was an Präsenztrainings und -events geplant war, wurde storniert. Mehr als genug von uns wurden auf das Wesentliche zurückgeworfen: den Kampf ums Existenzminimum. Denn Firmen trauten sich kaum, neu zu denken und zu buchen.

Kaum ein Trainer ist Chef eines großen Teams. Die Corona-Soforthilfe war ein Schuss in den Ofen, denn damit wurden - entgegen erster Aussagen - nur Betriebskosten abgedeckt. Die haben viele Trainer allerdings nur in sehr geringem Maße.

Das bedeutet, dass sich ganz viele Trainer arg nach der Decke strecken mussten. Einige haben Festanstellungen angenommen oder sich Teilzeit bei anderen Dienstherren verdingt. Einige haben ihre Angebote zu deutlich niedrigeren Preisen verkauft - und somit mehr Zeit für den notwendigen Umsatz zur Existenzsicherung gebraucht.

Die Nase über Wasser hatten die, die schnell auf Online umstellen konnten. Ehrlich: Online war - und ist - auch meine Rettung in diesem außergewöhnlichen Jahr. Doch dafür ... habe ich eben auch viel Zeit und auch Geld investiert.

Irrtum 2: Der Trainer hat doch alles "fertig" parat liegen

Klar - alle Trainer haben bergeweise fertige Trainingskonzepte in den Aktenordnern, die sie bei Bedarf nur hervorziehen müssen. Stimmt das wirklich? Nein. Viele von uns haben durchaus ein paar Standardkonzepte. Und doch sind wir Meister der Überarbeitung, Kreativität und ImPROFIsation. Schon vor Corona habe ich beinahe für jedes Training Aufwand betrieben, um dem jeweiligen Kunden und der Zielgruppe gerecht zu werden.

Es ist eben was Anderes, ob ich mein Kommunikationstraining vor 12 Führungskräften oder 50 Außendienstmitarbeitern halten darf. Ob ich beim Visualisieren am Flipchart für jeden Teilnehmenden ein eigenes Flipchart (Unternehmen) oder je 6 Personen eines (Öffentliche Träger) zur Verfügung habe. Ob ich für den gleichen Inhalt zwei volle Tage oder nur vier Stunden zeitlich und finanziell bewilligt bekomme.

Kurzum: Jedes Training erfordert auch in Präsenz eine Menge Anpassungen, wenn ich meinem eigenen Anspruch gerecht werden will. Wenn ich mir Gedanken mache, wie es methodisch-didaktisch bei der Zielgruppe am besten ankommt, damit am meisten "hängenbleibt". Wenn ich Materialien zusammenstellen oder beschaffen muss. Wenn ich es an aktuelle Themen und Entwicklungen innerhalb und außerhalb des auftraggebenden Unternehmens anpasse.

Irrtum 3: Der Trainer braucht nur Zoom-/ MS Teams-/ Webex-Accounts

Mit dem verstärkten Beginn des Online-Trainierens kam ein Tsunami auf Trainer zu. Wer denkt: Ich nehme jetzt kurzerhand meine Präsenz-Unterlagen und mache online exakt genau dasselbe - nur eben vor der Webcam, der ... erlebt sein blaues Wunder. Denn Online ist eben doch ... ganz anders. Haben wir fast alle in den letzten Monaten erlebt. Hand aufs Herz: Wie viele wirklich gute Online-Veranstaltungen hast Du erlebt? Und wie viele teils grottenschlechte? Wie oft hast Du Dir gewünscht, dass es nicht noch mehrere Stunden dauern möge? Oder hast Du vielleicht sogar einfach - mental oder technisch - abgeschaltet?

Mit einem Online-Account, am liebsten der kostenfreien Variante, ist keineswegs gut arbeiten. Denn es braucht weit mehr, als nur die theoretische Möglichkeit, online live mit Menschen zu arbeiten. Was es tatsächlich braucht? Zuallererst den Sprung über die Hürde, sich zu trauen. Daran scheitern schon viele Menschen (keineswegs nur Trainer!).

  • Ich mag nicht vor die Kamera
  • Ich habe Angst vor der Technik
  • Ich kann das nicht
  • Ich will das nicht
  • Ich überlasse das den Jüngeren/ Älteren

Tja, dumm gelaufen, wenn so ein Trainer jetzt noch Geld verdienen muss. Dann bleibt nur: nehme er Anlauf und springe er. Diese Online-Welt lehrt ihn schwimmen. Doch seine Panik und die Lernkurve werden erstmal verdammt steil sein ... was der innere Schweinehund so gar nicht klasse findet.

Was ein Online-Trainer in Rekordzeit bewältigen muss:

  • Welche Online-Plattform (Zoom, MS Teams, Webex Meeting oder Training, Big Blue Button, Coachy, Udemy, Blink-it, Teachable u.v.m) eignet sich für mich und meine Themen?
  • Welche Technik brauche ich wirklich? Kamera, Mikrofon, Licht, Hintergrund, Videohosting, Videoschnitt, Newsletter-Anbieter, Bezahlsystem, synchron oder asynchron arbeiten u.v.m
  • Welche Arten von Angeboten gibt es überhaupt? 1:1-Betreuung, eMail-Kurs, Selbstlernkurs, Challenge, Workshop, Webinar, Hybrid, betreuter Kurs und vieles mehr...
  •  Welche Kosten kommen für diese Technik auf mich zu? Beschaffung, Einrichtung, Schulung - und dann sind da noch die Lieferzeiten ... letztere sind keineswegs zu verachten!
  • Wen kann ich fragen, damit ich teure Fehlinvestitionen vermeide? Hier spielt beispielsweise eine große Rolle, ob MAC oder PC im Einsatz sind. Wie groß, vollgemöbelt oder hell Räume sind. 
  • Wie motiviere ich mich, wirklich vor die Kamera zu gehen? DAS ist für einige die - neben der Technik-Phobie - größte Hürde.
  • Wer bringt mir bei, wie ich die einzelnen Elemente (Online-Plattform, Kurshoster, Bezahl- und Automationsanbieter, Videohoster, Podcasthoster, Newsletterversender u.a.) sinnvoll miteinander verbinde? Es reicht nämlich nicht, eine App, Plattform oder Software zu kaufen - sie wollen auch so miteinander verbunden werden, dass sie im Idealfall reibungslos die Kundenreise vom Interessenten bis zum erfolgreichen Absolventen abbilden.

Irrtum 4: Ein Trainer kann alle Plattformen gleichermaßen bedienen

Das Thema Datenschutz haut dem Online-Trainer zum zweiten Mal seit der DSGVO die Beine weg. Denn plötzlich gehen alle online und jeder redet - einem Bundestrainer im Fußball oder einem Virologen gleich - über Datenschutz. Klar, unsere Daten sind ein wertvolles Gut und müssen geschützt werden. Doch was manche Unternehmen da betreiben ist ... ach, lassen wir das!

Fakt ist: Im Frühsommer wurde ZOOM, die bis heute mit Abstand beliebteste (weil einfach zu bedienende und extrem vielseitige) Plattform, als Datenschleuder durchs Dorf getrieben. Derweil präsentierte sich MS Teams als Retter in der Not. Immerhin ist Teams Teil des Office 365-Paketes und weil dies ja etabliert in vielen Unternehmen ist, muss es ja sicher sein. Zudem reizte Unternehmer daran, dass es eben NIX EXTRA KOSTET, weil es im ohnehin genutzten Paket schon mit drin ist. Klar, dass die internen Datenschützer da begeistert zustimmten.  

Und Zoom? Hat derweil sehr fleißig nachgebessert und ist seit Oktober 2020 sogar komplett Ende-zu-Ende verschlüsselt. Hat viele neue Features eingebaut und hört seinen Kunden verdammt gut zu.

Derweil ... wird aktuell MS Teams als Teil des Office365-Paketes als neue Sau durchs Dorf getrieben. Denn auch da gibt es wohl offene Datenschutz-Flanken. Wen wunderts? Ich bin schon gespannt, welche Sau als nächste drankommt. Wie wäre es mal mit Webex?

Wenn nun aber Unternehmen und Trainings-Einkäufer glauben, dass Trainer "mal eben" ihre Themen gleichermaßen auf allen Plattformen anbieten könnten, der irrt schon wieder. Denn es ist - gelinde gesagt - eine Mammutaufgabe, eine neue Plattform zu verstehen. Sie so beherrschen zu lernen, dass mensch sie im Training souverän - und zur Zufriedenheit aller - bedienen kann. Hier gibt es eine Menge Hürden. Beispielsweise, dass Teilnehmeraktivierungen an Features der Plattformen anzupassen sind. Und da liegen einige Plattformen weit, weit zurück. Insbesondere, da sich manche Unternehmen immer spezieller werdender eigener Plattform-Lösungen und teils abenteuerlicher Workflows bedienen.

Ganz ehrlich: Wer mit mir arbeiten will, arbeitet mit Zoom. Wer meint, dies aus Datenschutzgründen verweigern zu müssen, der wähle bitte ... einen anderen Trainer. Gerne liefere ich meinen Zoom-Link auf dem von mir bezahlten Account. Dann können die Teilnehmenden via Browser in der Regel problemlos dabei sein, weil keine Daten auf einem Firmenrechner landen. Dann sind zwar nicht alle Zoom-Features voll nutzbar, doch dafür gibt es eine Menge Alternativen und meine Kreativität. 

Irrtum 5: Online-Training geht leicht aus dem Home-Office

Tja, schon wieder der falsche Pfad. Hier geht es alles andere, als zum Ziel. Denn auch Trainer haben keineswegs nur Lofts oder Villen mit vielen abtrennbaren Räumen. Eigene Ton- und Videostudios. Mit Tageslicht und schalldämmenden Wänden. 

Auch sie müssen sich in Home-Office-Zeiten neu einrichten. Und das ist oft alles andere als leicht. Wie oft berate ich meine Kunden derzeit zu mobilen Lösungen, die temporär an den abstrusesten Stellen der Privaträume aufgestellt werden können? Beinahe täglich. Mobiliar und vor allem mobile Rückwände, die abends - wie von Zauberhand - wieder ein Familienleben ermöglichen. Manchmal diskutieren wir auch, wie Kinder oder Haustiere zeitweilig ferngehalten werden könnten...

Wer kein semiprofessionelles Studiosetting in einem abgeschlossenen Raum einrichten kann, der ist vor und nach dem Training schon mal locker ein bis zwei Stunden beschäftigt, um ein professionelles Ambiente mit guter Hintergrund-, Ton- und Lichtsituation vor der Kamera zu schaffen. Wenn Du wüsstest, in welchen Settings manche von uns arbeiten, Du würdest einige dieser Aufrechten ganz sicher schwer bewundern.

Irrtum 6: Einmal angeschafft  - reicht doch....

Rechne mal kurz damit, dass schon eine semiprofessionelle Erst-Ausstattung für ein ausreichend gutes (!!!) Heim-Trainerstudio geschätzt ab 1.500 € aufwärts kostet. Das Ganze summiert sich für ein hochwertiges Heimstudio schnell auf fünfstellige Beträge. Und was angeschafft wird, will auch genutzt und gepflegt sein. 

Wer es nun wirklich als Profi betreibt, der braucht viele Komponenten auch gleich mal doppelt - damit er im Fall eines Ausfalls einer Komponente dennoch arbeitsfähig bleibt. Denn nix ist peinlicher, als ein Training abbrechen zu müssen, weil der Ton versagt oder der Laptop die Grätsche macht. Also wird in Technik oft doppelt investiert. Und es muss im Handling alles so vorbereitet sein, dass im Notfall eine schnelle Umorganisation möglich ist. Das will dann auch ... geübt sein. Wie so vieles andere auch.

Irrtum 7: Es kommt doch auf die Größe an...

Lass´ uns ein wenig über das Knistern reden. Nein, keineswegs das erotische, sondern das in des Trainers Datenleitung. Die Größe seiner Datenleitung hat nämlich sehr wohl Einfluss auf das Gelingen. Wer Präsentationen, Videos und jede Menge Teilnehmervideos sauber zeigen will, der braucht eine richtig dicke Leitung. Die wiederum ... gibt es im ach so modernen Deutschland beileibe nicht überall.

Und wieder darf der Trainer in Vorleistung gehen und sich diesbezüglich verlässlich organisieren. In einen eigenen Hotspot oder den Leitungsausbau investieren. Und sehr oft liegt das Problem im Online-Training weniger im Ausgangskanal, denn im Eingangskanal: Der Kunde/ seine Mitarbeitenden im Home-Office haben Leitungen, die auf die aktuelle Durchschnitts-Belastung mit 2 x Home-Office und 2 x Schule kaum ausgerichtet sind.

Irrtum 8: Wie gut, dass die Präsentation wie in Präsenz klappt...

Würde ich in nur einem meiner Online-Workshops und -Mentorings eine Präsentation verwenden, die ich im Präsenzbereich verwendet habe, würde mich vermutlich schon bald kein Kunde mehr buchen wollen. Denn Präsentationen im Online-Umfeld brauchen viel mehr Aktivierung. Viel mehr Folien. Einen ganz anderen Aufbau und ... mehr Pausen. Doch das ... ist einen eigenen Blogpost wert. Der wird ganz sicher spannend werden!

Irrtum 9: Ein Tagestraining ist ein Tagestraining

Ein Online-Trainer, der es schafft eine Gruppe Menschen einen Acht-Stunden-Tag motiviert bei der Stange zu halten ist ... ein Juwel. Das ist wirklich die hohe Kunst. Und es ist wenig sinnvoll, das anzustreben. Gerade in der heutigen, mental sehr belasteten und bildschirmüberlasteten Zeit ist es schlicht sinnvoll, die Inhalte eines Tagestrainings auf mehrere Online-Webinare oder -Workshops aufzuteilen. Das schafft Raum, Gelerntes sacken zu lassen oder damit erste Umsetzungserfahrungen zu sammeln. Das ermöglicht, inhaltlich nachzubessern, wenn Inhalte noch Fragen offen gelassen haben. Es kommt der nachlassenden Konzentrationsspanne des smartphone-gewohnten Menschen entgegen und es ermöglicht viel mehr Abwechslung. Das alles trägt zum nachhaltigen Lernerfolg bei. Es ermöglicht moderneres und zeitoptimiertes Lernen.

So ist können wir Trainer in kürzerer Synchron-Zeit (wenn Trainer und Lernende zeitgleich vor dem Rechner und der Webcam sitzen) viel effizienter arbeiten. Und eine Menge Inhalte - beispielsweise in Form von Videos - den Lernenden zum asynchronen Lernen (Lernender alleine vor der Webcam, der Trainer hat das Video/ Arbeitsblatt/ Aufgabenstellung/ Thema ja vorproduziert) zur Verfügung stellen.

Das bedeutet: Die Lernenden können viel freier in Sachen Ort, Zeit und Endgerät lernen und müssen weniger Zeit mit dem Trainer live am Rechner sitzen. Was das auf Trainerseite bedeutet, kannst du Dir sicher denken: Viel mehr Vordenken und Vorproduktion. Viel mehr Einsatz im Vorfeld. Dafür aber auch langfristig die Chance, das eine oder andere mehrfach zu nutzen. 

Doch genau da kehren wir zurück zum Anfang dieses Blogposts: Nur selten kann ich einmal gedrehte Inhalte wirklich für mehrere Durchläufe in Sachen Inhouse-Trainings verwenden. Weil jeder Kunde eben andere Beispiele, Geschichten oder Anforderungen hat. 

Genau deshalb kann ein Online-Trainer oder auch Redner, Mentor oder Coach seine Angebote eben keineswegs billiger anbieten. Modernes Training lebt davon, dass der Trainer auf die Menschen eingeht. Beispiele aus ihrer Lebenswelt wählt und sie ermutigt, Inhalte in ihren individuellen Alltag zu übernehmen. Dafür braucht es einfach individuelle Lösungen und Lernformen. 

Preiswerter lernen? Geht dennoch! 

Wenn Kunden meine Online-Angebote buchen, dann kann es für sie deutlich günstiger werden. Denn das sind Lernformate, die ich im Vorfeld produziert habe. Als "offene Trainingsangebote". Da kann ich auf Dauer kostengünstiger arbeiten, denn diese gibt es nur in der von mir zusammengestellten Form. Gekauft wie (auf der Landingpage) gesehen. Ohne individuelle Anpassungen.

Auch hier kann ein potentieller Kunde mit mir reden und für seine Inhouse-Gruppe Änderungen oder Anpassungen erbitten. Doch dieser Zusatzaufwand führt dazu, dass der Kunde auch für 20 oder 30 Teilnehmende - je nach Aufwand der Anpassungen - keinen NOCH günstigeren Preis aushandeln kann. Weil die meisten Kunden den tatsächlichen Aufwand für eine solche - vermeintlich kleinen - Änderung nur schwer überblicken können.
   

Fazit

Online lehren ist schlicht vollkommen anders. Aktuell sind viele noch ganz neu in dieser Lernwelt und es gibt noch viele Lernkurven zu bewältigen. Doch wenn das in gegenseitiger Wertschätzung zwischen Auftraggeber, Trainer und Lernenden passiert, dann werden wir binnen weniger Jahr eine vollkommen neue Lernumgebung nutzen. Wir werden viel kleinschrittiger, kreativer, häufiger und engagierter lernen. Mit spielerischen Elementen.

Dazu gehört auch: Das Auftraggeber den Nutzen des "virtuellen Kaffeetrinkens" (einfach mal gemeinsam online austauschen und klönen) erleben - und gemeinsam mit Trainern umsetzen. Denn bei aller Effizienz des Online-Lernens darf der persönliche Kontakt der Teilnehmenden untereinander und mit dem Trainer/ Mentor/ Gastgeber keineswegs zu kurz kommen.

Denn auch wenn uns Technik beim Lernen unterstützt, bleiben wir weiterhin fühlende Wesen, die gerade jetzt eher MEHR Kontakt brauchen. Der auch mal ganz privat ablaufen kann - auch online.  

Denn sonst ist der Preis, den wir alle zahlen werden, viel zu hoch.

Mentorin für bemerkenswerten Auftritte mit Mikrofon, Marker und Deinem individuellen #WOW-Faktor.

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