Protokoll der Japan-Session

Sketchnote-Hack | No. 1

Protokoll der Japan-Session

Aktualisiert am

Zum Zeichnen von Sketchnotes brauchst Du keine große "Ausbildung" - sondern einen ordentliche Portion Mut, ein Stück Papier und einen Stift. JEDER Stift ist besser, als keiner....

Und dann? Legst Du einfach los. Du kannst das Sketchnoten fröhlich starten, indem Du 
- ein einfaches Kochrezept 
- Deine Einkaufsliste 
- Deine Aufgabenliste 
statt in Worte mal in Bilder packst.

Was Du hier als Beitragsbild siehst - die Sketchnote über Japan - ist eine der allerersten Sketchnotes, die ich in der Öffentlichkeit gezeichnet habe. Einfach so. Ohne Ausbildung oder Kurs. Und siehe da - sie ist noch heute durchaus akzeptabel. Vielleicht eine etwas belustigende Farbgebung und auf unglücklichem, weil kariertem, Papier. Doch sonst ist mit ihr alles okay.

Sketchnoting geht auch ohne "Kurs" 😉

Keine Bange: Du darfst es Dir leicht machen. Du brauchst dabei keineswegs für jede Tätigkeit oder Sache gleich ein Bild zu finden. Für manche Worte findet sich kaum ein Bild - weil sie zu abstrakt sind. Beispielsweise Respekt oder Wertschätzung oder Achtsamkeit.

Doch auch Worte ... können Bilder sein. Einfach das Wort schön schreiben, dann vielleicht noch einen "Container" (also eine Art Rahmen) drum. Dann sieht das auch in Worten schön aus. Siehst Du auch mit einem Blick auf meine Japan-Sketchnote.

Mit der Visualisierung ist es wie mit einer neuen Sprache: Du fängst mit wenigen Bildvokabeln an. Es werden nach und nach mehr - und schon bald hast Du eine kleine Bilderdatenbank für Deine alltäglichen Bedürfnisse. Der gute alte Karteikasten kann Dir da gute Dienste leisten.

Baue Dir Dein Bild-Lexikon

Schreibe das Wort, für welches die Bildvokabel steht, ganz oben auf die Karte. Darunter zeichnest Du die für Dich passende Bildvokabel. So kannst Du die Worte alphabetisch sortieren und Deine Begriffe schneller finden.

Und wenn dann zum Beispiel die Glühbirne sowohl für "Idee" als auch "Kreativität" steht? Dann machst Du einfach zwei Karten draus und übst so das Zeichnen der Glühbirne gleich zweimal 😉

Heute habe ich Dir ein Kochrezept gesketcht ... was nicht nur schick aussieht, sondern auch noch lecker schmeckt. Also probiere es einfach mal aus. Das mit dem Sketchnoting. Und gerne auch das Rezept für die Tofu-Bolognese...

Lust auf erste Weihnachtsplätzchen?

Wir haben September und in den Läden stehen schon Lebkuchen,. Dominosteine und Spekulatius. Um die Vorfreude zu steigern, habe ich daher auch schon ein weihnachtliches Rezept gesketched. Schneeflöckchen sind leicht zuzubereiten und zergehen - wie der Name schon vermuten lässt - auf der Zunge! 

Sketchnote Plätzchenrezept

Sketche Deine nächste To-Do-Liste

Kochen oder backen sind weniger Dein Ding? Dann sketche doch einfach mal Deine Aufgabenliste. Ich tue das seit Jahren - immer am Freitagnachmittag für die folgende Woche. So sammele ich schonmal, was für die nächste Woche ansteht und kann viel entspannter ins Wochenende gehen und Montags gleich loslegen.

Bei mir sah ein Beispiel aus dem Jahr 2016 beispielsweise SO aus:

Visuelle Aufgabenliste

Manchmal arbeite ich mit Farbe, manchmal ohne. Sie Sketchnote hat immer eine leicht variierte Struktur und ich fertige sie ganz nach Lust und Laune an. Ist doch nur für meine persönliche Nutzung.

Das, was ich daran besonders mag ist, dass ich - nach Erledigung einer Aufgabe - mit einem dicken, farbigen Marker einen großen Haken an die Aufgabe setzen kann und die Liste sich über die Woche mit immer neuen Haken füllt. So kann ich sehen, was ich bereits alles "geschafft" habe. Genau richtig, für visuelle Typen, wie mich.

Also trau´ Dich und nutze gleich die Chance: Nimm´ Dir Papier und einen Stift und schreib-zeichne Deine Aufgaben, die MORGEN anstehen. Mit Bildern, wo Du welche hast oder findest - und mit Text für das, wo Dir noch die Visuals fehlen. Und in jedem Fall mit Spaß. Wenn Dir dazu nix einfällt, dann lasse es lieber beim geschriebenen Wort, statt Dich mit Bildersuche zu stressen. Es darf leicht gehen und Freude machen! 


Meine Mission ist, Menschen auf Bühnen und im Business zu einem begeisternden und authentischen Auftreten zu ermutigen. Mit dem #WOWFaktor - dem Plus an ehrlicher #Wertschätzung.

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