Unternehmerische Impulse rund um Leadership, Fachkräftemangel, Selbstführung, Zeitmanagement

3 ¾ x Respekt. Warum?

1 | Warum - ist Respekt für Unternehmen Erfolg bringend? Stellen Sie sich ein Uhrwerk vor: Um die korrekte Zeit anzuzeigen, tun viele hundert Einzelteile ihren Dienst. Geht ein Teil kaputt oder versagt kurzzeitig den Dienst, hakt das ganze System. Jedes noch so wnizige Teil ist also für den Erfolg von großer Bedeutung. Genau wie in Unternehmen. Anders, als es viele Vorstände und Geschäftsführer ausstrahlen, ist auch die letzte Putzkraft von essentieller Bedeutung dafür, dass der Laden als Ganzes "rund läuft". Die Aufgabe des Unternehmers ist, Geld zu verdienen und Arbeitsplätze zu schaffen. Doch wenn er seine "Zahnräder" - also die Menschen im Unternehmen inklusive seiner eigenen Person - zu wenig pflegt, nutzen diese sich vorzeitig ab oder laufen unrund. Die Uhr verliert an Wert, denn sie leistet keine gute Arbeit. Da sich die Nachbarzahnräder gleich mit abgerieben haben, würde ein neues Standardzahnrad ständig haken, wenn es einfach eingesetzt wird. Es muss in das System eingefeilt werden, um die Lücke optimal zu füllen. Unternehmen, die respektvoll und wertschätzend mit ihren Mitarbeitern umgehen, binden sie an ihre Firma. Sie tragen dafür Sorge, dass sich Mitarbeiter nebeneinander entwickeln, ohne sich aneinander abzunutzen. Sie wirken so attraktiv und ziehen neue Kollegen an, die zum Gesamtkonzept passen. Das wiederum ist ein Magnet für potentielle Kunden. Denn die Mitarbeiter strahlen Zufriedenheit und Begeisterung aus. Respektvolle Unternehmen vermeiden Ausbeutung, Demotivation und drohende Konfliktherde. Sie stellen den Menschen in den Mittelpunkt.…

Weiterlesen3 ¾ x Respekt. Warum?

Unternehmenskultur: Mehr Schein, als Sein?

Haben Sie schon mal ein Geschäft oder eine Firma betreten und sofort gespürt: Wow - hier bin ich willkommen. Hier werde ich ernst genommen. Hier haben die Menschen Spaß am Tun. Und zwar lange, bevor Sie einen direkten Kontakt zu diesen Mitarbeitern hatten? Das ging mir im letzten Jahr so, als ich meinen ersten Frozen Yoghurt bei Yomaro in Düsseldorf kaufte. Ich habe mich als Kunde so wertschätzend behandelt gefühlt, dass ich dazu sogar ein Interview mit dem Inhaber führte und einen Blogpost schrieb. Um Anderen davon zu berichten, was für einen tollen Laden es da neuerdings gibt... Perspektivwechsel in Unternehmen steht an… Zu oft passiert es genau anders herum: Unternehmen halten sich für besser, als ihr wirklicher Ruf rechtfertigt. Sie wundern sich über mangelnde Bewerberzahlen, ausbleibende Kunden und ruhen sich auf längst verwelkten Lorbeeren aus. Sie haben den Blick dafür verloren, was Kunden und Mitarbeiter wirklich brauchen. Das Faszinierende daran: Kunden oder Bewerber spüren sofort den "Spirit", den ein Unternehmen ausstrahlt. Doch wer selbst schon lange Jahre im Unternehmen ist, wird dafür gerne schon mal "betriebsblind". Da werden unhygienische Zustände, barsche Telefonistinnen, mangelnde Zuverlässigkeiten oder ein rauher Umgangston vor Kunden geduldet - ohne sich über die Folgen im Klaren zu sein. Klar, dass Kunden und Bewerber sich da auf dem Absatz umdrehen, oder? Doch wo die zahlungskräftigen Käufer weniger werden – das ist aufgrund der Demographie in Deutschland massiv der…

WeiterlesenUnternehmenskultur: Mehr Schein, als Sein?

Zeitmanagement – Mehr Schwung 7 – 12

Am Montag konnten Sie an dieser Stelle bereits die Tipps 1 - 6 lesen, heute folgen 7 - 12, damit Sie in nur einer Woche das runde Dutzend voll bekommen. Und wenn Sie dann noch mehr wollen, dann melden Sie sich doch für eines meiner offenen Trainings oder Webinare an. Näheres dazu finden Sie hier auf meiner Website. 7. Bapper Ja, das ist der hessische Begriff für Klebezettel oder Post-Its. Sie sind mein heimliches Büromaterial-Highlight. Ich nutze sie leidenschaftlich gerne für meine To Do-Liste. Jede Aufgabe kommt auf einen eigenen "Bapper" und dann ans Whiteboard. Sortiert nach den Prioritäten A / B / C. Sobald ich eine Aufgabe verschieben muss, brauche ich sie nur umzukleben. Und ist sie erledigt, zupfe ich sie mit einem Strahlen vom Board, zerknülle sie mit Energie und pfeffere sie in den Papierkorb. Ihr Lohn: Eine kreativ-bunte Wanddeko und ein befriedigendes Knüll-Gefühl 8. Einmal Jedes Papier oder Dokument fassen Sie ab sofort nur noch genau ein Mal an. Dann entscheiden Sie sofort, was damit zu passieren hat und bringen es auf den entsprechenden Weg. Der kann auch in den Papierkorb führen... Ihr Lohn: Sie ersparen sich das zeitraubende "ImmerwiederindieHandnehmen" und gewöhnen sich daran, schnellere Entscheidungen zu treffen 9. 5-Minuten-Liste Führen Sie einen Zettel, auf den Sie alle die Aufgaben schreiben, die binnen fünf Minuten zu erledigen sind. Diese Liste können Sie immer dann wieder zur Hand…

WeiterlesenZeitmanagement – Mehr Schwung 7 – 12

Leichtigkeit mit Respekt

Doch ist es wirklich so? Ist der Text, den ich einfach mal so runterschreibe - also mit Leichtigkeit - anders zu bewerten als ein Text, an dem ich tagelang mühevoll immer wieder herumfeile? Hat das Ergebnis einen anderen "Wert", wenn ich mehr Aufwand dafür betreiben muss? Meine Antwort dazu - mit Blick auf das Berufsleben - gebe ich im Rahmen der Blogparade der "Mutmacherin" Ulrike Bergmann. Das Gewicht der Leichtigkeit Gold und Diamanten werden nach Gewicht bezahlt. Wer was zu sagen hat, dessen Meinung hat Gewicht. Dem Boxer im Schwergewicht trauen wir mehr Schlagkraft zu, als dem Fliegengewicht. Klingt ganz danach, als ob "leichte" Dinge weniger Wert wären. Dabei hat Leichtigkeit auch ein Gewicht - es zeigt sich nur anders. Wenn wir das berühmte Kilo Blei mit dem Kilo Federn vergleichen, wird schnell erkennbar: Die leichten Federn haben ein deutlich größeres Volumen, als das schwere Blei. Wo das Blei unsere Kraft fordert, um von A nach B getragen zu werden, so brauchen wir für die Federn Kreativität und Geschicklichkeit, um sie zu transportieren - pure Kraft würde uns da gar nichts bringen. Es genügt also im unternehmerischen Alltag nicht, etwas mit aller Kraft zu "wollen"... Respekt als Hebel für mehr Leichtigkeit Wir selbst entscheiden, wie leicht oder schwer wir etwas nehmen. Wir legen fest, wieviel Gewicht Menschen, Aufgaben oder Dinge in unserem Leben bekommen. Klar ist nicht immer alles einfach,…

WeiterlesenLeichtigkeit mit Respekt

Vertrieb versus Verkauf

Im Vertriebslexikon fand ich eine klare Unterscheidung der beiden Gruppen aus professioneller Sicht: Beim Vertrieb bzw. der Distribution geht es um die Gestaltung des Absatzes der Produkte auf den Märkten. Die akquisitorische Komponente steht für die Anbahnung von Verkäufen, die physische Komponente für die logistische Abwicklung der Verteilung der Produkte. Oftmals übernimmt der Vertrieb in mittelständischen Unternehmen auch die Aufgaben des Marketing. Der Verkauf - im engeren Sinn - ist eine Grundfunktion des Vertriebs. Er umfasst die direkt auf den Verkaufsabschluss gerichtete Kundenbetreuung. Der Verkauf kann persönlich, telefonisch, per Post oder online erfolgen. Kundenwahrnehmung Für mich als Kundin stellt sich das meist etwas anders dar: Gute Verkäufer sind für mich Persönlichkeiten, die Wert darauf legen, zunächst meine wirklichen Kundenbedürfnisse zu ermitteln. Sie investieren gerne in ein ausführlicheres Gespräch. Sie hören zu und bauen eine Beziehung auf, die auf Vertrauen basiert. Sie beantworten Fragen und zerstreuen Bedenken mit kundenorientierten Argumenten. Ihre Körpersprache, Mimik und die Art zu sprechen zeigen, dass sie weniger an ihren kurzfristigen Zahlen und Erfolgen, sondern an einer dauerhaften Kundenbeziehung interessiert sind. Sie geben dem Kunden ein gutes Gefühl und respektieren seine Persönlichkeit. Gute Verkäufer nehmen uns als Mensch wahr. Damit wir immer wiederkommen - und anderen davon erzähle, wie zufrieden wir sind. Geschulte Vertriebler vermitteln uns in Sekundenschnelle das Gefühl zu wissen, was - vermeintlich - zu uns passt. Und wollen es uns dann auch - mit allen Mitteln der Kunst -…

WeiterlesenVertrieb versus Verkauf

Chefs, so läuft das nicht…

Dies ist mein Beitrag zur Blogparade von Heike Lorenz mit dem Titel "Zur Sache, Chef!" Bewerbungen schreiben ist doof. Firmen erwarten heute oftmals die "eierlegende Wollmilchsau" mit Vollausbildung, abgeschlossenem Studium, mindestens drei Jahren Auslandserfahrung und verhandlungssicherem Englisch. Doch älter als 22 darf der Bewerber keinesfalls sein, denn sonst wird er zu teuer. Und junge Frauen sind eher unbeliebt, weil sie ja dummerweise schwanger werden können - blöd für Arbeitgeber, dass es durch das AGG (Allgemeines Gleichstellungs-Gesetz) verboten ist, bestimmte Alters- und Personengruppen oder gar Geschlechter schon in der Ausschreibung auszuschließen. Das würde das Leben doch so einfach machen.... Überzogene Anforderungen Es wird erwartet, dass Menschen - schon für handwerkliche Ausbildungsberufe - perfekte Bewerbungen auf hochwertigem Papier und in teuren Mappen vorlegen. Logo, dass bei Rechtschreibfehlern eine Null-Fehler-Toleranz gilt und dass Mathe- und Deutschnote keinesfalls schlechter als "befriedigend" sein dürfen. Dazu sollen die Kandidaten in ihrem maximal einseitigen Anschreiben bitte erkennen lassen, dass sie sich schon intensiv mit dem Unternehmen beschäftigt und grundlegende Kenntnisse darüber erworben haben. Klar, dass der Lebenslauf die vielfältige Projekterfahrung und die exzellenten Kenntnisse aktueller Software nachweisen. Ach - und dann soll der Kandidat bitte noch ins Team passen, räumlich und zeitlich flexibel und über die Maßen belastbar sowie motiviert sein. Wenn er oder sie dazu noch nett aussähe... Worauf kommt es wirklich an? Hey, Chefs - Fachkräftemangel ist doch ein fettes Thema unserer Zeit. Wird es…

WeiterlesenChefs, so läuft das nicht…

Sommer in Deutschland

Während ich diesen Blogpost schreibe, sitze ich unter der Markise auf der Terrasse und habe....die Füße in einem Bottich mit kühlem Wasser. Warum? Nun - es ist Sommer in Deutschland. Das Thermometer zeigt gerade 32 Grad Celsius im Schatten. In Deutschland geht´s eben auch mal heiß her. Daher bin ich sehr glücklich, aktuell im Garden-Office arbeiten zu können... Cool down, Business-Knigge! Zu gut erinnere ich mich an meine Zeit als Investment-Bankerin, wo ich mich selbstverständlich dem Business-Knigge unterworfen habe. Der besagte auch im Hochsommer für offizielle Termine das businesstaugliche Kostüm, die Seidenstrumpfhose und Schuhe mit Absatz. Meine männlichen Kollegen trugen Hemd, Krawatte und Sakko. Wer keinen offiziellen Termin mit Kunden oder Vorgesetzten hatte, erlaubte sich schon mal kurzärmlige Hemden oder als Dame auch Sandalen ohne Strümpfe. Doch wirkliches Wohlgefühl kam damit nicht auf... Das Hirn muss lüften Jetzt mal ehrlich: Wer kann bei dieser Hitze wirklich konzentriert arbeiten? Vermutlich nur die, die sich mittels Klimaanlage entspannt abkühlen können. Also in weiten Teilen Vorstände, Führungskräfte und deren Assistentinnen. Oder Kellerarbeiter. Doch wer jetzt in Küchen, Reinigungen, Stahlverarbeitung oder Gastronomie arbeitet, der braucht Auszeiten zum Abkühlen. Denn die Hitze geht aufs Hirn und wenn der Kopf schmilzt, schwindet die Konzentration. Und das kann in vielen Jobs sogar lebensgefährlich sein. Hitzefrei ist Chefsache Kaum jemand wird erwarten, dass der Chef an solchen Tagen "Hitzefrei" gibt, so wie wir es aus Schultagen kennen. Doch…

WeiterlesenSommer in Deutschland

Kennen Sie die Kraft der Wunschkunden-Magie?

Mein Beitrag zur Blogparade “Mein Wunschkunde ist…”  von Sascha Theobald: Anziehend oder abstoßend - so wirken die beiden Pole eines Magneten. Mit Ihren Kunden ist das ganz ähnlich: Sie als Unternehmerin ziehen bestimmte Kunden an und stoßen zeitgleich andere eher ab. Das hat etwas damit zu tun, wie Sie und die Interessenten “gepolt” sind. Sie kennen das doch selbst am besten: Sie kaufen nur dann bei einem Anbieter, wenn Sie das Gefühl von gegenseitigem Vertrauen, Verständnis und Wertschätzung haben. Sie wollen sich wohl fühlen. Sie nehmen eine ähnliche Interessenlage unterbewusst wahr, ebenso die Körpersprache des Gegenübers. In der - von mir eher wenig geschätzten - Neurolinguistischen Programmierung (NL) wird es als “Rapport herstellen” beschrieben, wenn man seine Sitzposition, Mimik und Gestik wie auch die Wortwahl dem Anderen anpasst. Doch was geschulte Verkäufer beabsichtigt tun, machen viele von uns auch unbewusst: Wir bringen einander auf eine gemeinsame Gesprächsebene. Und nur dann wirken wir auf den anderen auch “echt” und glaubwürdig. Unser Unterbewusstsein merkt nämlich sehr genau, wenn uns jemand nur etwas “vorspielt”. Denn dann entsteht sofort ein komisches Bauchgefühl. Was Sie für Ihre Wunschkunden-Magie tun können? Komischerweise fällt es uns schwer, selbst wahrzunehmen, ob unser Kundenanziehungspol gerade positiv oder negativ ist und so hilft es ungemein, wenn ein engagierter “Außenstehender” - ich spreche da gerne im persönlichen Kontakt eine Empfehlung aus - sich als Magier betätigt und magisches Licht in unser persönliches Anziehungsdunkel bringt. Indem er die richtigen Fragen stellt, Steine der gemeißelten…

WeiterlesenKennen Sie die Kraft der Wunschkunden-Magie?

Fachkräftemangel? SIE sind dran!

Ich kriege das nicht auf die Reihe: Da klagen Unternehmen und Personalabteilungen, dass sich zu wenig Menschen bei ihnen bewerben. Dass zu wenig qualifizierte Fachkräfte am Markt zur Verfügung stünden. Dass sich die Falschen vorstellen. Und wenn ich dann genauer hinschaue stelle ich fest: Es bewerben sich sehr viele tolle Menschen. Bei diesen Firmen. Genug Bewerbungen Doch eine Menge der Unternehmen haben äußerst fragwürdige Denkmodelle: Weiblich und unter 40? Wirtschaftlicher Risikofaktor "im gebährfähigen Alter"! Nicht 120 % passgenau auf die ohnehin schon anspruchsvoll ausgeschriebene Stelle? Ungeeignet! Behindert? "Behinderung" im Rahmen von Kündigungsschutz, Arbeitssicherheit, Urlaub & Co! Ein Rechtschreibfehler in seiner Bewerbung? Zu wenig gewissenhaft! Zu hohes/ zu niedriges Wunsch-Gehalt? Kein verbindlicher Gehaltswunsch? Macht zu viel Mühe! Über 60? Biomüll! Über 50? Verdient keine Chance mehr, weil schwer zu führen und zu anspruchsvoll! Quereinsteiger? Kostet zu viel, bis er oder sie für das Unternehmen Ertrag bringt! Jahresgehalt über als 30.000 €? Es gibt preisgünstigere Kräfte aus dem ach so armen europäischen Ausland! Lange arbeitslos? Maximal ein Praktikum wert, welches die Arbeitsagentur mitfinanziert! Wie? Was? Es bewirft sich keiner auf den exotischen Ausbildungsberuf des Bananenreifers (gibt es wirklich!) oder Geigenbauers (gibts natürlich auch!)? Komisch....! Doch mal ehrlich: Waren Sie mit 15 oder 16 Jahren wirklich in der Lage, sich kompetent zwischen aktuell 354 Ausbildungsberufen und gut 13.800 Studiengängen das Passende rauszusuchen??? Umdenken Liebe Unternehmer, Sie sitzen ganz oben auf Ihrem hohen Ross! Ein Überbleibsel der "fetten" Jahre am Arbeitgebermarkt,…

WeiterlesenFachkräftemangel? SIE sind dran!

Dringlich oder wichtig?

Der Alltag stellt uns täglich vor vielfältige Aufgaben. Planbare und spontane. Solche von kurzer Dauer oder längere Projekte. Aufgaben, die wir alleine erledigen können oder bei denen wir in einem Team arbeiten. Oftmals ist es an uns selbst, über eine sinnvollen Reihenfolge dieser Aufgaben zu entscheiden. Doch mal ehrlich: Wie genau schauen Sie hin, wenn Sie Ihre anstehenden Aufgaben betrachten? Nach welchen Kriterien setzen Sie Ihre Prioritäten? Dringlich - ist nur selten wichtig Zu oft lassen wir uns an dieser Stelle fremd bestimmen. Indem wir uns von anderen Aufgaben "aufhalsen" lassen, die "dringlich" sind. Das bedeutet, dass ein anderer Mensch von der schnellen Erledigung der Aufgabe einen Vorteil hat. Sei es, dass er selbst weiterarbeiten kann oder dass er so Repressalien eines Dritten - beispielsweise eines Kunden - abmildert. Es gibt Leute die sind Profis im "Zeitdruck aufbauen" - und wir lassen uns drauf ein, weil wir den Menschen mögen, den Termin platzen sehen oder weil unser Chef uns im Nacken sitzt. Dringliche Aufgaben können, im Sinne des Umgangs mit der eigenen Energie (= Zeit), oft wunderbar delegiert werden. Sie können mit reduzierter Kraft erledigt oder auch schon mal - ja, Sie lesen richtig - liegengelassen werden. Denn Manches, was jetzt in diesem Moment ach so "dringlich" ist, erweist sich als total egal, wenn wir es schlicht eine Zeit lang liegen lassen. Komischerweise fragt in vielen Fällen nie wieder jemand…

WeiterlesenDringlich oder wichtig?